Theatralische Jenseitsbeförderung

Do, 31. Aug. 2017

Die Premiere des Stücks «huschhuschinsgrab» vom «theateraberbitte» im Huus 74 in Menziken war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Tickets in Form eines giftgrünen Cocktails verhiessen unverblümt, was das Publikum an diesem Abend erwartete. Aufführungen gibts noch bis am 23. September.

 

«Hat sich jemand einmal aufs Morden verlegt, so wird er bald nichts mehr dabei finden, einen Raub zu begehen, und vom Rauben wird er zur Entheiligung des Sonntags und zur Trunksucht gelangen, und von da zu Saumseligkeit und schlechten Manieren. Wer sich einmal auf diesen abschüssigen Pfad begeben hat, der weiss nie,wo er innehalten soll.So hat schon mancher seinen Ruin eingeläutet durch den einen oder andern Mord, bei dem er sich zunächst kaum etwas dachte.»

Genau auf diesen abschüssigen Pfad, den der britische Schriftsteller Thomas De Quincey in einem seiner originellen Essays beschreibt, begaben sich die Schauspieler und ihr Publikum im Huus 74 in Menziken. Dort spielt das «theateraberbitte» momentan und noch bis am 23.September das Stück «huschhuschinsgrab». Schon an der Premiere am vergangenen Freitag liess sich das Publikum von witzigen Dialogen unterhalten und von der Familie Graber, die dort in oft buchstäblich bestechender Leichtigkeit ihrer Passion frönt, in der sie bereits seit 400 Jahren tätig ist: der Jenseitsbeförderung.

Tickets gibts hier: vorverkauf@theateraberbitte.ch

Weiterlesen

Den ganzen Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe des Wynentaler Blattes. Die Zeitung gibt es am Kiosk, im Abo oder auch als App für das Smartphone und das Tablet. Abonnieren Sie die Zeitung aus der Region noch heute und verpassen Sie nie wieder die wirklich interessanten Geschichten!

Kategorie: 

Neuen Kommentar schreiben

CAPTCHA
Diese Frage soll automatisierten Spam verhindern und überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind.

Kommende Events

Stellen

Immobilien

Diverses