Berufkraut – «Einwanderer» aus Amerika

Do, 14. Okt. 2021

In der Rubrik «Bio-Mümpfeli» greift der ehemalige Bio-Lehrer Ernst Hofmann aus Unterkulm Naturschutzthemen auf und blickt auf aktuelle Naturereignisse und Naturphänomene.

(Eing.) Berufkräuter wurden im 18. Jahrhundert von Nordamerika als Zierpflanzen oder als blinde Passagiere nach Europa eingeführt. Der Name entstammt dem Volks- und Aberglauben, die Pflanze besässe die Kraft, Menschen vor dem «Berufen», d.h. dem Verhexen und Verfluchen durch Hexen und Zauberer zu schützen. Die heilsame Wirkung konnte allerdings von der Schulmedizin nicht nachgewiesen werden.

Entwicklung und Verbreitung

Den Berufkräutern kam bei ihrer Eroberung von Europa zugute, dass sie sich ungeschlechtlich, durch Selbstbestäubung oder durch den Wind vermehren. Bei der ungeschlechtlichen Vermehrung entwickeln sich aus…

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