(Eing.) Die Krebsliga Aargau war für ihre Mitgliederversammlung Gast im Neubau des Kantonsspitals Baden (KSB). Eine geführte Besichtigung bot einen spannenden Rahmen für den offiziellen Teil der Versammlung. Präsident Prof. Dr. med. Christoph Mamot und die ...
(Eing.) Die Krebsliga Aargau war für ihre Mitgliederversammlung Gast im Neubau des Kantonsspitals Baden (KSB). Eine geführte Besichtigung bot einen spannenden Rahmen für den offiziellen Teil der Versammlung. Präsident Prof. Dr. med. Christoph Mamot und die Geschäftsführerin, Daniela Mustone, hoben im Jahresbericht hervor, dass der Zugang zur Krebsversorgung in der Schweiz noch immer stark vom Wohnort abhängt – eine Ungleichheit, der die Krebsliga Aargau mit konkreten Projekten begegnet. Dazu zählt unter anderem die Gründung der Stiftung Krebsscreening Aargau, die den flächendeckenden Zugang zur Brustkrebsfrüherkennung sicherstellen soll.
Pink Sound
Die Krebsliga Aargau engagierte sich im vergangenen Jahr erneut umfassend in der Beratung von Betroffenen und Angehörigen (642 Personen in 2551 Beratungsstunden), im Betrieb des Pflegebettendienstes (206 Betten), mit Gesprächsgruppen und durch vielfältige Präventionsangebote wie Infoveranstaltungen, Social-Media-Kampagnen und das Projekt Pink Sound – Musik gegen Brustkrebs.
Die Mitgliederversammlung beschloss eine Anpassung der Mitgliederbeiträge, um dem gestiegenen Aufwand insbesondere in den Bereichen Beratung und Prävention Rechnung zu tragen. Die Rechnung 2024 zeigte unter dem Strich ein positives Ergebnis von rund 79\'000 Franken. Das operative Betriebsergebnis betrug -147\'663 Franken, was eine Verbesserung zum Vorjahr um rund 150\'000 Franken bedeutet und das Resultat von konsequenten Sparmassnahmen ist. Diese Entwicklung zeigt: Die Krebsliga Aargau kann ihre Arbeit aufrechterhalten – steht aber im operativen Alltag weiterhin vor finanziellen Herausforderungen.