Die Sixties-Coverband Roundabout war im Forum Seon zu Gast. Mit Doo Wop, Twist und Surf-Sound liessen die fünf Musiker die 60-Jahre wieder aufleben.
hh. Der alte Gemeindesaal in Seon füllte sich bis zum letzten Platz. Freunde, Nachbarn der Musiker, sowie die ...
Die Sixties-Coverband Roundabout war im Forum Seon zu Gast. Mit Doo Wop, Twist und Surf-Sound liessen die fünf Musiker die 60-Jahre wieder aufleben.
hh. Der alte Gemeindesaal in Seon füllte sich bis zum letzten Platz. Freunde, Nachbarn der Musiker, sowie die treuen Stammgäste des Forums wollten sich mit den 5 Künstlern in die tollen Sixties versetzen lassen, wo man selbst zu genau diesen Songs getanzt oder wie man damals sagte «geschwoft» hat. Das war noch handgemachte Musik, von den Roundabouts authentisch gespielt. Da stimmte einfach alles, die Miniröcke der Sängerinnen, die gestreiften Hosen mit Gilets bei den Musikern.
«See you later, alligator», «Lollipop» und «Let’s twist again» waren Titel, die bestimmt alle Anwesenden noch kannten. Die zwei Frauenstimmen passten gut zusammen und ihre Bewegungen waren absolut synchron. Kann man das einfach oder sind gar viele Einstudierungsstunden dahinter?
Der Gitarrist, Bruno Driutti, ist in Aarau Musiklehrer, und viele Gäste, deren Kinder zu ihm in den Unterricht gehen, wollten ihn singen und spielen hören. Jeder Song wurde bejubelt und erhielt grossen Applaus. Es war eine tolle Stimmung im Saal, was die Musiker/innen zu Topstleistungen anspornte. «Roundabout bi de Lüüt!» konnte das Publikum sehr gut abholen. Auch der Schlagzeuger, Manuel Kägi, zeigte sich neben seinen stimmigen Soli als hervorragender Sänger, Johnny Cash lässt grüssen!
Dezent im Hintergrund gab Nils Rindlisbacher die nötigen Basstöne an. Bruno Driutti glänzte mit frechen E-Gitarren – Läufen und unterstützte seine Ehefrau Cécile und Karin Bertogg beim Singen. Der Charme der zwei Sängerinnen erfüllte den ganzen Saal und Karin’s Blümchen im Haar passte wunderbar in die Zeit der 50er Jahre.
«Let’s twist again, Son oft he preacher man, Black is Black und Surfing USA» waren einige Beispiele aus ihrem vielseitigen Repertoire.
Verständlich, dass man die Band nicht ohne mehrere Zugaben gehen lassen wollte. Das allerletzte Stück wurde a capella vor der Bühne mit dem Publikum gesungen. So unendlich schön! Es war wieder ein Abend zum Geniessen.