(Eing.) Früh am Morgen des 26. Januar machten sich rund 80 Jugendliche der Kreisschule Aargausüd auf den Weg ins diesjährige Schneesportlager. Um 6.25 Uhr startete die Reise mit der WSB Richtung Aarau. Ab Olten wurde die Gruppe sogar von der SBB begleitet, damit alle rechtzeitig ...
(Eing.) Früh am Morgen des 26. Januar machten sich rund 80 Jugendliche der Kreisschule Aargausüd auf den Weg ins diesjährige Schneesportlager. Um 6.25 Uhr startete die Reise mit der WSB Richtung Aarau. Ab Olten wurde die Gruppe sogar von der SBB begleitet, damit alle rechtzeitig die reservierten Abteile erreichten. In Visp warteten bereits zwei Privatpostautos und es ging weiter nach Saas-Fee. Dort angekommen mussten sich die Teilnehmenden zunächst etwas in Geduld üben: Die aufgegebene Ski- und Snowboardausrüstung traf mit Verspätung ein. So wurde das Mittagessen kurzerhand direkt in der Unterkunft eingenommen. Danach aber ging es endlich auf die Pisten. Besonders für die Jugendlichen, die zum ersten Mal auf Ski oder Snowboard standen, reichten vier Stunden bestens aus, um erste Erfahrungen zu sammeln. Am Abend sorgte eine Winterolympiade für sportlichen Ehrgeiz – und für müde Beine. Erschöpft, aber zufrieden ging der erste Lagertag zu Ende. Auch am zweiten Tag bot Saas-Fee gutes Winterwetter. Nach einem Nachtessen stand ein geselliger Spielabend an: Es wurde gewürfelt, gemischt, geschummelt, gepokert und fleissig taktiert. Die Siegerinnen und Sieger konnten besonders gelassen in die Nachtruhe starten. Der Mittwoch stand ganz im Zeichen von Abwechslung. Nach dem Schneesport am Vormittag folgten Shopping und Wellness. Frisch erholt besuchten die Jugendlichen am Abend das Kino, während das Leitungsteam den Abend bei einem Kartenspiel und einem leckeren Essen auf der Piste ausklingen liess. Die Nächte blieben kurz: Für jede Schülerin und jeden Schüler musste jeweils die passende Gruppe gefunden werden, damit die individuellen Lernfortschritte optimal gefördert werden konnten. Auch der «Hauspapi» Herr Ristemi war häufig im Einsatz – die intensiven Tage im Schnee hinterliessen Spuren. Am folgenden Tag wechselten die Leiterinnen und Leiter die Gruppen, um den Teilnehmenden neue Impulse zu geben. Mit neuem Schwung – und wieder strahlendem Wetter – wurde weitergeübt. Am letzten Abend massen sich die Jugendlichen in verschiedenen Challenges: Papierflieger flogen durch den Raum, Zeit wurde gestoppt, die Blindekuh suchte eifrig und Türme wuchsen empor. Am Freitag ging es ein letztes Mal auf die Pisten, mit einem klaren Motto: «Keine Unfälle!» Das Ziel wurde glücklicherweise erreicht, und so konnten 80 müde, aber glückliche Jugendliche die Heimreise mit dem Zug und Postauto antreten. Das Leitungsteam zieht ein rundum positives Fazit und dankt den motivierten und respektvollen Jugendlichen für eine grossartige Lagerwoche. Ein besonderer Dank ging an Andrea Soltermann, die die Gesamtleitung mit viel Engagement und Weitsicht meisterte.