Kurz vor der Gemeindeversammlung konnte am vergangenen Dienstag der 10’000. Einwohner und die 10’001. Einwohnerin (oder umgekehrt) in der Gemeinde Reinach willkommen geheissen werden. Heiner und Marlis Motschi sind aus dem solothurnischen Gäu in den Aargau gezogen. «Ich war ...
Kurz vor der Gemeindeversammlung konnte am vergangenen Dienstag der 10’000. Einwohner und die 10’001. Einwohnerin (oder umgekehrt) in der Gemeinde Reinach willkommen geheissen werden. Heiner und Marlis Motschi sind aus dem solothurnischen Gäu in den Aargau gezogen. «Ich war beruflich immer wieder in Reinach», erzählt Heiner Motschi dem Wynentaler Blatt und erklärt, er und seine Ehefrau hätten nach den Rückzug aus dem Berufsleben das Haus verkauft und man habe sich nach einer neuen Bleibe in einer Wohnung umgeschaut. «Hier in Reinach hat alles gepasst», freut sich Marlis Motschi. Gemeindeammann Jules Giger hiess das Ehepaar im Beisein der Leiterin Einwohnerdienste, Ilona Hitz, in der Oberwynentaler Gemeinde herzlich willkommen und gab ein paar Tipps, wo Reinach am schönsten ist, nämlich zwischen Stierenberg, Sonnenberg und Homberg − sprich, überall. Giger ergänzte, dass Reinach nach Überschreiten der Zehntausendergrenze deswegen nicht automatisch zur Stadt wird und es auch keine Anstrengungen gibt, das Stadtrecht zu erlangen. «Wir sind ein Dorf, eine Gemeinde, die diesen Charakter beibehalten will.» Wer vom Ehepaar Motschi effektiv der oder die 10’000. Reinacher(in) ist, bleibt deren Geheimnis, ein Geschenk gabs jedenfalls für beide. Reinach wächst indes weiter: Bereits an der gleichentags stattfindenden Gemeindeversamlung wurde die Einwohnerzahl mit 10’007 angegeben.
(Text und Bild: Remo Conoci)