Am 9. Mai trat die älteste Jugend-Abteilung des Theatervereins Bühnen-Virus 22 erstmals vor Publikum auf. Nach der Taufe der Jugend-Gruppe erlebten die rund 100 Gäste die Weltpremiere des Stücks «Wo si mer do?»
Sieben intensive Monate lang, ...
Am 9. Mai trat die älteste Jugend-Abteilung des Theatervereins Bühnen-Virus 22 erstmals vor Publikum auf. Nach der Taufe der Jugend-Gruppe erlebten die rund 100 Gäste die Weltpremiere des Stücks «Wo si mer do?»
Sieben intensive Monate lang, einmal wöchentlich seit Ende Oktober 2025, haben die neun jugendlichen Schauspielerinnen und Schauspieler Grundlagen des Theaterspiels erarbeitet, gespielt, getanzt, Requisiten gebastelt und eine völlig neue Geschichte erfunden. So entstand das Stück «Wo si mer do?», das zum krönenden Abschluss des Kurses in der Aula der Primarschule aufgeführt wurde. Dieses phantasievolle Stück handelt von ein paar Jugendlichen sowie einem Büsi und einem Hündchen, die durch ein geheimnisvolles Portal in eine dschungelähnliche Fabelwelt eingesaugt werden. Dort lösen sie verschiedene Rätsel und begegnen dem mysteriösen Doktor Ape, der seit 100 Jahren mit seiner Assistentin in dieser Welt lebt. Die Geschichte bot Platz für gut gesetzte Pointen und überraschte mit einigen gelungenen Licht-, Ton- und Spezialeffekten. Zum Schluss der Weltpremiere gab es lobende Worte der Leiterinnen Susanne Zaugg und Manuela Frey sowie langanhaltenden Applaus des Publikums.
Lampenfieber gehört dazu
Die neun Teilnehmenden des ersten Jugend-Theater-Kurses genossen nicht nur den Applaus, sie erlebten auch 1:1 die Faszination des Theaters mit allem Drum und Dran wie Hauptprobe, Maske und natürlich etwas Lampenfieber. Aber der Ausnahmesituation zum Trotz meisterten sie die Herausforderung bravourös.
Unmittelbar vor der Vorstellung erhielt die älteste Nachwuchs-Abteilung ihren eigenen Gruppennamen. Sie werden künftig als «Bühnen-Virus Talents» ihre Auftritte bestreiten. Rund 100 Gäste waren Zeuge einer kleinen Tauf-Zeremonie. Als Gotte und Götti amten Nicole Meyer und Stephan Lienhard, beides Vorstandsmitglieder des Aarg. Theaterverbands Aarthe. Das Duo brachte den Talents je einen lustigen «Hoptimisten» sowie der ganzen Gruppe symbolisch ein kleines Schiff mit, da auch auf einem Schiff wie im Theater alle gemeinsam in dieselbe Richtung rudern müssen, um ans Ziel zu kommen. Ein erstes, wichtiges Ziel haben die Talents mit ihrer Uraufführung nun erreicht. Der nächste Kurs der Bühnen-Virus Talents beginnt Ende Oktober. Infos dazu unter buehnenvirus22.ch/jugend
Roland Marti