Fusion wird nicht weiter verfolgt
23.08.2019 RegionVor rund vier Monaten an den Generalversammlungen der Spitex Leinach-Leimbach und der Spitex Mittleres Wynental wurde über die geplante Fusion mit der Spitex Mittleres Wynental informiert, welche diverse Synergien bringen sollte. Nun wurde das Projekt sistiert.
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Vor rund vier Monaten an den Generalversammlungen der Spitex Leinach-Leimbach und der Spitex Mittleres Wynental wurde über die geplante Fusion mit der Spitex Mittleres Wynental informiert, welche diverse Synergien bringen sollte. Nun wurde das Projekt sistiert.
(Mitg.) In einem Brief an die Mitglieder der Spitex Reinach-Leimbach, der von den Gemeindeammännern Janine Murer (Leimbach) und Martin Heiz (Reinach) mitunterzeichnet ist, berichtet die Präsidentin Therese Gautschi folgendermassen über die Entwicklung des Projekts und weshalb es sistiert wurde: «Eine engagierte Arbeitsgruppe, welche sich aus beiden Spitex-Organisationen zusammensetzt, hat in der Zwischenzeit die Zusammenschlussmodalitäten weiterbearbeitet. Im Verlaufe der Fusionsarbeiten haben sich unterschiedliche Vorstellungen über die künftige Organisation der gemeinsamen Spitex ergeben. Hinter den sich abzeichnenden Strukturen können wir, auch im Interesse unserer Mitglieder, Kunden und Mitarbeitenden, im jetzigen Zeitpunkt nicht vorbehaltslos stehen. Aus diesem Grund hat der Vorstand der Spitex Reinach-Leimbach in Absprache mit den beiden Gemeinderäten entschieden, die definitive Zusammenlegung mit der Spitex Mittleres Wynental zu sistieren. Die bisherige, bewährte Zusammenarbeit, vor allem in der Administration und dem Personalwesen, wird beibehalten. Wir danken den Verantwortlichen der Spitex Mittleres Wynental für die gute Zusammenarbeit bei den Fusionsabklärungen und für das Verständnis für unseren Entscheid.
Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass ein Zusammengehen mit anderen Organisationen in der Region sinnvoll, ja sogar notwendig ist. Aus diesem Grund werden neue Gespräche in dieser Richtung sicher früher oder später wieder aufgenommen. Uns ist wichtig, dass die Interessen der Dorfbevölkerung unserer beiden Gemeinden gewahrt bleiben und legen deshalb Wert darauf, dass der Spitex-Standort Oberes Wynental bestehen bleibt.
Obwohl die Zusammenlegung mit der Spitex Mittleres Wynental vorerst nicht zustande kommt, können wir Ihnen versichern, dass die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden Leimbach und Reinach auch in Zukunft von qualitativ sehr guten Dienstleistungen der Spitex werden profitieren können.»
