An der bevorstehenden Generalversammlung der Spitex Reinachwerden die Weichen für die Zukunft gestellt. Es gibt gute Gründe, die vorgeschlagene Fusion mit dem Altersheim Sonnenberg Reinach abzulehnen. Vor wenigen Jahren hat sich die Spitex Reinach-Leimbach vom Frauenverein Reinach ...
An der bevorstehenden Generalversammlung der Spitex Reinachwerden die Weichen für die Zukunft gestellt. Es gibt gute Gründe, die vorgeschlagene Fusion mit dem Altersheim Sonnenberg Reinach abzulehnen. Vor wenigen Jahren hat sich die Spitex Reinach-Leimbach vom Frauenverein Reinach gelöst, um selbständig zu werden. Das war ein kluger Entscheid. Jetzt macht man wieder das Gegenteil und will die Spitex dem Altersheim Sonnenberg Reinach unterstellen. Das ist der falsche Weg. Ein Alters- und Pflegeheim hat eine möglichst gute Belegung der Heimplätze zum Ziel, die Spitex hingegen die Pflegebetreuung zu Hause. Darum soll eine Spitex nicht einem Heim unterstellt werden. Nach wie vor gilt es zu versuchen, im oberen Wynental eine einzige Spitex zu verwirklichen. Damit würden optimale Voraussetzungen geschaffen, um den Ansprüchen zeitgemässer und professioneller Pflegedienstleistungen für Menschen in ihren eigenen vier Wänden gerecht zu werden. Im Kanton Aargau haben diverse Spitex-Vereine eine Zusammenlegung zu einem grösseren Gebiet vollzogen. Genau dieser Weg müsste auch für das obere Wynen- und Seetal der richtige Ansatz sein.
Das sind die wesentlichen Gründe, warum an der Generalversammlung dem Antrag auf Auflösung des Spitex-Vereins eine Abfuhr zu erteilen ist. Die Spitex soll eigenständig bleiben!
Heiner Pfaff, Reinach