19 Samariter des Samaritervereins Kulm freuten sich auf die Vereinsreise in den Jura. Die Wetterprognosen waren zwar etwas vage, es musste gar mit Regen gerechnet werden. Nichtsdestrotrotz genossen die Samartier eine erlebnisreiche Reise.
(Eing.) An der Raststätte ...
19 Samariter des Samaritervereins Kulm freuten sich auf die Vereinsreise in den Jura. Die Wetterprognosen waren zwar etwas vage, es musste gar mit Regen gerechnet werden. Nichtsdestrotrotz genossen die Samartier eine erlebnisreiche Reise.
(Eing.) An der Raststätte Pieterlen gab es den ersten Stopp, weiter ging’s Richtung Saignelégier zum Etang de la Gruère, wo ein Fussweg auf Moorboden, Holzstegen und kleinen Brücken rund um den grössten Moorsee der Schweiz führt. Die typisch braune Wasserfarbe stammt vom Torf, der früher dort abgebaut wurde. Gegen Mittag fuhr der Car weiter bis nach Courgenay. Auf dem Weg dorthin konnte man die grosszügige Landschaft der Freiberge mit der sanften hügeligen Hochebene mit weidenden Pferden und Kühen und kleinen Wäldchen auf sich wirken lassen. Im Restaurant de la Gare, auch bekannt als «La petite Gilberte», genossen alle im geschichtsträchtigen Wirtshaus das Mittagessen. Viele Fotos an den Wänden zeugen von der Wirtstochter Gilberte Montavon, die im ersten Weltkrieg viele Soldaten bewirtete. Das für sie geschriebene Lied «Gilberte de Courgenay» machte sie zur patriotischen Ikone. Eine alte Aufnahme wurde abgespielt und lud zum Mitsingen ein: «c’est la petite Gilberte…»
Besuch im Städtchen St. Ursanne
Der nächste Halt war das malerische Städtchen St. Ursanne mit der vierbogigen Brücke über den Doubs. Gruppenweise konnte man durch die Gassen flanieren, die Einsiedelei besuchen, die Stiftskirche besichtigen oder den Musikanten zuhören, die vereinzelt unterwegs waren. Via Délemont, Moutier und Balsthal führte die Heimreise zurück in den Aargau. Zum Abschluss gab es in Mühlethal im Restaurant Linde noch einen Znachthalt. Mit schönen Eindrücken vom Jura und nur mit ein paar Regentropfen während der Fahrt, ging die diesjährige Samariterreise zu Ende.