Eine Zeitkapsel für die Nachwelt vergraben
26.08.2021 BirrwilMit der Aufrichtefeier konnte beim Bau des neuen Schulhauses in Birrwil ein weiterer Meilenstein gefeiert werden. An diesem Anlass wurde auf der Baustelle auch eine Zeitkapsel vergraben, über deren Inhalt dereinst die Birrwiler vielleicht staunen werden, wurde nämlich zu den ...
Mit der Aufrichtefeier konnte beim Bau des neuen Schulhauses in Birrwil ein weiterer Meilenstein gefeiert werden. An diesem Anlass wurde auf der Baustelle auch eine Zeitkapsel vergraben, über deren Inhalt dereinst die Birrwiler vielleicht staunen werden, wurde nämlich zu den Münzen, Bauplänen, Klassenfotos oder einer aktuellen Ausgabe des Wynentaler Blattes nämlich auch eine Schutzmaske beigelegt. Bezugsbereit dürfte das neue Birrwiler Schulhaus im Frühling 2022 sein.
hg. «Langsam aber sicher kann man sich vorstellen, wie das Schulhaus einmal aussehen wird», meinte s Gemeindeammann Max Härri anlässlich der Aufrichtefeier. Die Primarschule Birrwil wird mit dem Neubau von heute drei Standorten an einem zentralen Ort zusammengefasst werden. Der Neubau entsteht nördlich der bestehenden Mehrzweckhalle und wird zwei Zimmer für den Kindergarten, zwei Unterrichtszimmer, zwei Gruppenräume, zwei Räume für Sprache, Textiles Werken und Werken sowie ein Lehrerzimmer aufweisen.
Für Max Härri ist diese Baustelle in vielerlei Hinsicht eine ganz besondere, sehe er doch tagtäglich, wie die Arbeiten vorangehen. «Es war interessant zu sehen, wie das Gebäude aus dem Boden wuchs, wie es ein Dach bekam und jetzt nimmt es langsam aber sicher Form an». Er verglich den Neubau des Schulhauses mit einem Kind: «Bei der Geburt, oder dem Spatenstich, waren wir dabei, jetzt ist das Schulhaus wohl im Schulalter und im Frühling, wenn wir es beziehen können, ist es dann volljährig».
Diejenigen, die dem Schulhaus bald einmal Leben einhauchen und es mit Lachen erfüllen werden, das sind die Birrwiler Kinder und so durften diese an der Auftrichtefeier nicht fehlen. Mit ihrem zukünftigen Schulhaus im Rücken sangen sie aus vollen Kehlen: «Met em Schuelhuus werd en Traum erföllt...». Eine ganz tolle Idee hatte die Kindergartenlehrerin, bastelte sie mit den Kindern nämlich kleine «Aufrichtebäumli».
Eine Zeitkapsel vergraben
Wie bei einem derart bedeutenden Bau oft üblich, wurde in den Boden des Erdgeschosses eine Zeitkapsel einbetoniert. Über deren Inhalt dürfte sich die Nachwelt sicherlich dereinst freuen und vielleicht auch etwas wundern. Denn nebst einer aktuellen Ausgabe des Wynentaler Blattes, Münzen sowie einer Zehnernote, den Bauplänen oder einigen Fundstücken vom Areal des Neubaus, befindet sich in der Zeitkapsel nämlich passenderweise auch eine Schutzmaske. «Die Kinder haben ausserdem Zeichnungen gemacht», erzählte Schulleiterin Sibylle Kloser und es wurden aktuelle Klassenfotos beigelegt. «Ich habe eine Dokumentation über den aktuellen Gemeinderat mitgebracht», hielt Max Härri fest und auch habe er schriftlich festgehalten, was denn ein Gemeinderat überhaupt ist, was seine Tätigkeit ist. «Denn wer weiss schon, wie das in beispielsweise 200 Jahren sein wird...».
Einweihungsfest im Mai oder Juni
Schliesslich verabschiedete sich Gemeindeammann Max Härri von der Gästeschar mit den Worten: «So sind wir gespannt und voller Vorfreude auf ein nächstes Treffen, dann nämlich, wenn dieses Schulhaus hoffentlich mit einem grossen Fest eingeweiht wird.» «Ideen für die Einweihungsfeier, welche wohl im Mai oder Juni stattfinden wird, dürfen übrigens gerne noch angebracht werden», liess an dieser Stelle die Schulleiterin Sibylle Kloser verlauten.





