Als Novum fand der Missionsbazar der reformierten Kirche Leutwil-Dürrenäsch draussen auf dem Schulhof in Leutwil statt, nach dem Motto «der Bazar ist für alle da». Wenn sich auch die Nebeldecke nicht lichtete und die Temperatur deswegen tief lag, entwickelte sich ...
Als Novum fand der Missionsbazar der reformierten Kirche Leutwil-Dürrenäsch draussen auf dem Schulhof in Leutwil statt, nach dem Motto «der Bazar ist für alle da». Wenn sich auch die Nebeldecke nicht lichtete und die Temperatur deswegen tief lag, entwickelte sich der einem voradventlich gleichende Herbstmarkt zu einem unerwarteten Begegnungstag.
(Eing.) Warm angezogen erschienen die Besucher bereits vor dem Mittag und standen, bei der mit einem abwechslungsreichen Angebot ausgestatteten Fassstrasse, für eine heisse Kürbissuppe an. Ebenfalls heiss und begehrt war die spezielle Glühweinmischung. Das Standardangebot mit den traditionellen Vermicelles, Back- und Süsswaren wurde dieses Mal noch mit verschiedenerlei Holzofen-Pizzen erweitert.
Breit gefächertes Sortiment
Der legendäre Bazar wäre bei weitem nicht komplett, wenn das grosse, und jedes Mal wieder erneuerte Sortiment der Werkfrauen ausgelassen würde, deswegen die Veranstaltung ihre Tradition ja auch hat. Über den Schulhof verteilt stellten die engagierten Frauen ihr breit gefächertes Sortiment zur Schau. Auch die separate Ausstellung der Adventsfloristik fand breite Beachtung. Das folgende Zitat einer Ausstellerin fasst die Eindrücke prägnant zusammen: «Ja, es war ein sehr schöner Bazar. Ich habe die Stimmung und alles als sehr gelungen und gemütlich empfunden.»
Hilfsprojekte werden unterstützt
Der Anlass bezweckt bekanntlich jedes Jahr die tatkräftige Unterstützung von aktuellen Hilfsprojekten für notleidende Menschen in der weiten Welt. Die eine Erlöshälfte geht an ein Flüchtlingslager in Westtansania, wo viel zu viele Jugendliche unter beschämenden Verhältnissen in Flüchtlingslagern interniert sind. Mit dem anderen Teil wird der kriegsgeplagten Bevölkerung im Jemen geholfen, wo es an allem Lebensnotwendigem fehlt. Dass auch bei dieser Inszenierung die Kassen wieder reich gefüllt werden konnten, ist gar nicht selbstverständlich. Mit grosser Freude dürfen wir die Empfänger mit je rund 10’000 Franken beschenken. Die vielen Mitwirkenden im Hinter- und Vordergrund tragen ebenso viel zum Erfolg bei, wie die ganze Käuferschaft, die unseren Jahresbazar stets besucht. Zum Schluss richtet Ruedi Sager, Bazarverantwortlicher, ganz einfach ein riesiges Dankeschön an alle. Der über allem waltende Herrgott ist selbstverständlich miteingeschlossen.