mars. Im Rahmen der Veranstaltung des Forums Aargau und der FDP Reinach fand auch eine Würdigung von Martin Heiz statt, welcher 34 Jahre als Reinacher Gemeindeammann amtiert hatte und per Ende 2021 zurückgetreten ist. Ursula Rüesch, die während dieser Zeit mehrere Jahre als ...
mars. Im Rahmen der Veranstaltung des Forums Aargau und der FDP Reinach fand auch eine Würdigung von Martin Heiz statt, welcher 34 Jahre als Reinacher Gemeindeammann amtiert hatte und per Ende 2021 zurückgetreten ist. Ursula Rüesch, die während dieser Zeit mehrere Jahre als Gemeinderätin mit ihm zusammengearbeitet hatte, blickte zurück auf das, was Heiz zum Wohle Reinachs geleistet hat. Wie er 1981 seinem Amtsvorgänger Klaus-Jörg Dogwiler in der parteiinternen Nomination noch unterlegen war, um dann aber 1987 direkt als Ammann gewählt, dessen Nachfolge anzutreten. Dass die ARA Reinach eine der modernsten der Schweiz ist, die auch Mikroverunreinigungen im Wasser beseitigen kann (und damit jährlich 300’000 Franken Abwasserabgaben spart) ist ebenso sein Verdienst, wie viel anderes, wofür er sich in seiner langen Amtszeit stark machte. Auch die WSB-Eigentrassierung, Wyna-Hochwasserschutzmassnahmen, die Sanierung der Hauptstrasse und des Ortskerns mit dem Ensemble Schneggli, Mühle, Schneggen und Gemeindehaus, die Kreisschule uSüd, diverse Schulhäuser, Zusammenschlüsse von Forstbetrieben, der Feuerwehr und der Regionalpolizei, die Sanierung der Sportanlagen im Moos und vieles mehr waren Themen seiner Amtszeit.
Er selber sagt, er sei gelegentlich mit dem Vorwurf einer «Demokratur» konfrontiert worden, bestritt das nicht, sondern hielt fest, Entscheide hätten oft etwas Mut gebraucht, aber er sei ja von den Reinachern zum Regieren gewählt worden. Er forderte seinen FDP-Nachfolger im Gemeinderat, Philipp Härri, auf, ebenfalls mutig zu agieren, wenn auch als Gemeinderat, (noch) nicht als Ammann.