Anfang April wurde aus dem Pilotprojekt «Seetal mobil» ein Regelangebot. Der E-Bike-Verleih per App wird rege genutzt und ist in Kombination mit der Seetalbahn (S9) eine Erweiterung der autofreien Mobilität. Doch nicht alle halten sich an die ...
Anfang April wurde aus dem Pilotprojekt «Seetal mobil» ein Regelangebot. Der E-Bike-Verleih per App wird rege genutzt und ist in Kombination mit der Seetalbahn (S9) eine Erweiterung der autofreien Mobilität. Doch nicht alle halten sich an die Spielregeln.
grh. Die E-Bike Selbstverleih-Station am Bahnhof Lenzburg ist verwaist. «Vier Räder wurden gestohlen. Davon ist eines wieder aufgetaucht», gibt Vera Büchel, Geschäftsstellenleiterin von Tourismus, Auskunft. Anhand des gefundenen Rades sehe man klar, dass bei dem Raub einiges an roher Gewalt im Spiel war. «Die Zwischenfälle haben uns überrascht, weil im ersten Jahr nichts Derartiges vorgekommen ist.» Doch vier Diebstähle innerhalb kurzer Zeit, da könne man nicht mehr von einer Bagatelle sprechen. «Darum bedienen wir den Standort Lenzburg derzeit nicht, die Bikes, die sonst hier stehen, werden aktuell bei «Rent a Bike» mit im Rahmen integrierten neuen Trackern ausgestattet.» Jetzt werden zusätzliche Schutzmassnahmen getroffen. «Wir werden nicht nur in Lenzburg, sondern auch in Beinwil am See und Hochdorf Sicherheitskameras anbringen.» Gitter möchte man vermeiden, weil der Sinn der von «Seetal mobil» ja die zeitungebundene Verfügbarkeit sei. Geprüft wird allerdings, ob man in Lenzburg die Verleih-Station umsiedeln will. «Im ersten Moment ist man geschockt und etwas enttäuscht», gibt Vera Büchel zu. «Aber wir haben so viele gute Rückmeldungen von Nutzerinnen und Nutzern, es ist ein tolles Projekt und wir lassen uns nicht frustrieren.»