Der neue, topmoderne Milchviehstall der Familie Reubi präsentierte sich am Samstag von seiner besten Seite. Gegen 1000 Besucher konnten sich vom hohen Standard bezüglich Tierwohl überzeugen. Ein offener, heller Laufstall für Milchvieh mit vielen Bewegungsfreiheiten ...
Der neue, topmoderne Milchviehstall der Familie Reubi präsentierte sich am Samstag von seiner besten Seite. Gegen 1000 Besucher konnten sich vom hohen Standard bezüglich Tierwohl überzeugen. Ein offener, heller Laufstall für Milchvieh mit vielen Bewegungsfreiheiten für die Tiere.
(Eing.) Die bequemen Liegeplätze und die grosszügigen Platzverhältnisse im Stall dienen zum Wohl der rund 130 Kühe. Eine Besonderheit sind die mit Wasser befüllten Liegematten für die Kühe. Sie gleichen einem Wasserbett und sie stehen bezüglich Sauberkeit und Tierwohl an oberster Stelle. Oder, da sind die grosszügigen, mit Stroh eingestreuten Abkalbeboxen. Total bequem. Ein Besucher hat es auf den Punkt gebracht: «Hier möchte ich auch liegen!»
Der Stall umfasst bei Vollbesetzung 170 Milchkühe, zur Zeit stehen erst 130 Kühe im Stall. Kaum ein Besucher attestiert dieser Tierhaltung eine Massentierhaltung. Im Gegenteil, alle waren sich einig, dass dieser moderne Stall, mit seinen drei Melkrobotern, absolut einer zukünftigen Tierhaltung entspricht. Der Stall ist auch arbeitstechnisch und bezüglich Arbeitsabläufen gut durchdacht. Auf diese rationelle Arbeitsweise ist Familie Reubi angewiesen. Bruno und Lotti Reubi bewirtschaften den grossen Bampfhof gemeinsam mit den beiden Söhnen Fabian und Michael. Zwei Teilzeitangestellte runden das Team auf dem Bampfhof ab. Sie können sich nicht über mangelnde Arbeit beklagen.
Mindestanteil an Ökoelementen wird übertroffen
Auf 70 Hektaren landwirtschaftlicher Nutzfläche werden neben dem Grasland und Silomais für das Rindvieh auch Zuckerrüben, Kartoffeln, Getreide und Raps angebaut. Einen grossen Stellenwert wird den Biodiversitätsförderflächen zugeordnet. Mit Hochstammbäumen, Ökowiesen und diversen weiteren Elementen wird der Mindestanteil an Ökoelementen weit übertroffen. Die Tierhaltung besteht aus den erwähnten 130 Milchkühen, 60 Aufzuchtvieh und 40 Mastmunis. Daneben werden 20 Schafe und 140 Mastschweine gehalten. Eine sehr vielseitige Tierhaltung mit eigener Futtergrundlage auf 70 ha Futter- und Ackerbau.
Aus Sicht der Organisatoren Swiss Beef Mittelland und der Familie Reubi war es eine Bestätigung, dass der Konsument sich für die einheimische Tierhaltung interessiert und sich von der modernen Tierhaltung inspirieren lässt. Allen Besuchern wird für ihr Kommen herzlich gedankt.