Gewerbeausstellung mit Frauen-Power
19.01.2023 WilibergZum traditionellen Neujahrstreffen der Mitglieder des Gewerbevereins oberes Suhrental, GVOS, lud der Wirt des Restaurants Moosersagi, Oskar Urech, zusammen mit seiner Partnerin, Heidi Mosimann, ein. Die Gewerbeausstellung wird im Frühling 2024 kommen. OK-Präsident ist Daniel ...
Zum traditionellen Neujahrstreffen der Mitglieder des Gewerbevereins oberes Suhrental, GVOS, lud der Wirt des Restaurants Moosersagi, Oskar Urech, zusammen mit seiner Partnerin, Heidi Mosimann, ein. Die Gewerbeausstellung wird im Frühling 2024 kommen. OK-Präsident ist Daniel Wälchli, an seiner Seite hat er die Vizepräsidentin Yolanda Erismann.
st. «Endlich wieder ein Neujahrsanlass, ohne Verschieben», – letztes Jahr wurde der Frühlingsapéro gefeiert – «ohne Absage in letzter Minute», so die Präsidentin des Gewerbevereins oberes Suhrental, Rita Rölli, im Säli des Restaurants Moosersagi in Wiliberg, das am 1. August 2018 unter einem neuen Besitzer einen sehr erfolgreichen Neustart erfuhr. Rita Rölli hiess die anwesenden Mitglieder willkommen und orientierte über die Gewerbeausstellung, die nun definitiv im Frühling 2024 über die Bühne gehen soll. Wo ist noch nicht klar, ihr schwebt sozusagen eine «Street-Messe» vor, zwischen Moosleerau und Attelwil, unter Einbezug der neuen Brücke. Dies ist zwar erst ein Gedanke, der sich aber bei einigen Mitgliedern positiv einprägte. Im Moment ist aber die OK-Spitze, bestehend aus Daniel Wälchli, ein aktiver Pensionist, und Yolanda Erismann, weil sich Wälchli Frauenpower an seiner Seite wünscht, in Verhandlung mit betroffenen Gemeinden auf der Suche nach einem möglichen Ausstellungsareal. Der volle Rückhalt unter den Mitgliedern ist den beiden gewiss. Daniel Wälchli will, dass die Gewerbetreibenden sich nicht nur präsentieren können, sondern bereits im Vorfeld mitbestimmen sollen. Er hofft auf erneute Regelmässigkeit des Anlasses.
Ländliches Bijou geschaffen
Die Neujahrsapéros des GVOS werden meist von neuen Mitgliedern gesponsert, denen damit eine Plattform geboten wird, ihr Unternehmen vorzustellen. Oskar Urech tat dies mit Freude, denn was er seit dem Kauf der gesamten Liegenschaft im Jahr 2017 zusammen mit seiner Partnerin Heidi Mosimann geleistet hat, ist einzigartig, angefangen beim markant vergrösserten Parkplatz. Der ehemalige Landwirt aus dem Seetal wollte etwas in seinem Leben verändern und dachte erst an einen Erlebnisbauernhof, weil er Freude hat am Gastgewerbe. Aber er hielt auch Ausschau nach einem «Beizli im Grünen», klein, aber fein, das er mit Heidi zusammen führen wollte. Und dann entdeckte er die Moosersagi, verkaufte seinen Bauernhof und steckte den Verkaufserlös in ein Restaurant mit Biergarten und Gartenwirtschaft sowie vier komfortablen Gästezimmern mit insgesamt sieben Betten. Die bestehenden Räumlichkeiten gestaltete er um, die Küche wurde vergrössert und modernisiert. «Es wurde ein grösserer Wurf als ursprünglich gedacht», meinte Urech. «Trotzdem hielten wir am Eröffnungstermin, 1. August 2018, fest, und alles lief bestens an, obwohl im Hintergrund weiter gebaut wurde – dann kam Corona.» Richtig gestartet wurde 2022, «und es läuft grossartig!», so der Wirt. Neben dem Wirtepaar wurden siebeneinhalb Festarbeitsstellen geschaffen. Wer am Wochenende hier dinieren möchte, muss frühzeitig reservieren. Die Moosersagi ist heute ein Bijou, das ländliche Dorfbeiz und angesagten Gourmettempel raffiniert vereint.



