Spektakuläre Löschaktionen auf drei Brandplätzen
31.08.2023 SchlossruedDie Jugendfeuerwehr Rued hatte sich unter der Leitung von «Glööru» mit grossem Aufwand auf den grossen Event «Familien-Schnupper-Übung» vorbereitet. Eingeladen war auch die Jugendfeuerwehr Oberwynental, denn diese möchte an einer Schweizer ...
Die Jugendfeuerwehr Rued hatte sich unter der Leitung von «Glööru» mit grossem Aufwand auf den grossen Event «Familien-Schnupper-Übung» vorbereitet. Eingeladen war auch die Jugendfeuerwehr Oberwynental, denn diese möchte an einer Schweizer Meisterschaft teilnehmen. Die Jugendfeuerwehr Rued hatte dabei kürzlich den 3. Rang erzielt und stellte deshalb am vergangenen Samstag einen SM-Parcours auf, um zu demonstrieren, wie hoch die Anforderungen auf Schweizer Ebene sind. Selbstverständlich haben sich die Oberwynentaler darauf versucht und erbrachten eine tolle Leistung.
st.Anlässlich des Feuerwehrevents «Familien-Schnupper-Übung» in wurde es echt brenzlig. Beim Containerplatz brach Feuer aus, das professionell gelöscht werden musste. Als Hilfsmittel stand den Akteuren das TLF der Feuerwehr Rued zur Verfügung. Die Feuerwehrmänner und -frauen befanden sich jedoch auf Reisen «und wären vermutlich ohnehin nicht mehr fähig gewesen, einzugreifen», so Daniel Gloor («Glööru»), welcher als Leiter der Jugendfeuerwehr die Besucher begrüsste. «So wurde eben die Jugendfeuerwehr aufgeboten, weil diese dieser Löschaufgabe durchaus gewachsen ist und bei Alteisen ohnehin nichts schief gehen kann», so Glööru weiter.
Während den Löscharbeiten brach ein zweiter Brand aus und nach einer Weile sogar ein dritter, der erst später bemerkt wurde. Die Löscharbeiten verliefen ruhig, besonnen und effizient. Aber damit noch nicht genug. Vom Dach des Feuerwehrmagazins erklangen Hilferufe. Eine Person musste von dort oben gerettet werden. Dabei zeigten die jungen Leute, dass sie auch im Leiterndienst versiert sind und die steigunfähige Person unter Wahrung aller Sicherheitsmassnahmen vom Dach herunter holten. Als später noch drei weitere Menschen dort oben auftauchten und gerettet werden sollten, tauchte wie aus dem Nichts die Autodrehleiter des Stützpunktes Oberwynental auf und nahm der Jugendfeuerwehr die aufwändige Arbeit des erneuten Leiternaufstellens ab. Während der anschliessenden Aufräumarbeiten und während des Mittagessens kamen zahlreiche Anwesende in den Genuss, das Ruedertal aus der Vogelperspektive zu erkunden, denn die Verantwortlichen aus dem Oberwynental, unter anderem der Kommandant Reto Eichenberger und der Maschinist Mario Ammann liessen die Leiter noch und noch ausfahren, mit einer Handvoll Passagiere an Bord.
Spass für alle
Vor allem für die kleineren Besucher – man möchte ja bereits für die Jugendfeuerwehr Nachwuchs fördern –, aber auch für die Erwachsenen als Zuschauer gab es am Nachmittag, zwischen den Regengüssen, allerhand Spass. Im Kindergartenraum konnte das Funktionieren einer Wärmebildkamera getestet werden, auf dem Turnplatz kamen Kübelspritzen, aber auch richtige Spritzen zum Einsatz, unter strenger Aufsicht und Mithilfe von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. Während dieser Zeit konnten die Oberwynentaler auf dem SM-Parcours bei der harten Arbeit beobachtet werden, und zum Abschluss, sozusagen als Schlusschlapf, erfolgte die Explosion einer Gaskartusche auf der Kugelstossanlage.





