Ein Cüpli zum Anstossen und Neujahrsworte von Jacqueline Hausmann sind Tradition in Holziken. In diesem Rahmen wurde auch der langjährige Hüttenwart Ueli Hunziker verabschiedet.
aw. Das Jahr hat mit wenigen Ausnahmen 365 Tage und der Tag 24 Stunden. Für ...
Ein Cüpli zum Anstossen und Neujahrsworte von Jacqueline Hausmann sind Tradition in Holziken. In diesem Rahmen wurde auch der langjährige Hüttenwart Ueli Hunziker verabschiedet.
aw. Das Jahr hat mit wenigen Ausnahmen 365 Tage und der Tag 24 Stunden. Für Frau Gemeindeammann schien die Zeit zu schnell vorübergegangen zu sein: «Schon wieder ist Neujahr und Zeit für einen Rückblick, neue Pläne zu schmieden, gute Vorsätze zu fassen und Hoffnung zu schöpfen». Im «Rückspiegel» betrachtet sie den Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten, der unzählige Menschenleben bisher kostete und weiterhin noch kosten wird, mit den Folgen steigender Energie- und Strompreise. Ihrer Ansicht nach gibt es keinen Grund unzufrieden zu sein, obwohl sie vermehrt Unsicherheit, Gereiztheit oder gar Aggressionen in der Bevölkerung wahrgenommen hätte. Steigende Flüchtlingszahlen, Energiemangellage, fehlende Fachkräfte und der Klimawandel brächten massive Veränderungsprozesse mit sich, die zu Erschöpfungszuständen unter den Menschen führe. «Offen und mutig solle man den Herausforderungen begegnen und Neues zulassen», machte Jacqueline Hausmann den Anwesenden in der Holziker Mehrzweckhalle Mut. Demokratie bewahren und zu den damit verbundenen Werten stehen, ist ihr weiterer Rat. Ein Allheilmittel für die Schnelllebigkeit der Gesellschaft gebe es ohnehin nicht, meint sie. Es läge aber an jedem Einzelnen von uns, Prioritäten für die eigenen Bedürfnisse zu setzen. Bleibt zu hoffen, dass zumindest die Holziker dies beherzigen.
Hüttenwart verabschiedet
Hüttenwart Ueli Hunziker war 26 Jahre für die Holziker Waldhütte zuständig. Zum Abschied nahm er einen Geschenkkorb mit Miniaturhütte entgegen. Einmal wurde versucht, «Bänzu’s»-Waldhütte abzufackeln, ein anderes Mal wurde der Holzstoss davor angezündet – von Verunreinigung des Geländes mit unerfreulichen Hinterlassenschaften Feiernder ganz zu schweigen. Langweilig wird es dem scheidenden Hüttenwart auch zukünftig nicht werden. Die Priorität legt er nun auf die Arbeit in seinem Garten. Veränderungen kommen auf jeden anders zu. Weder ältere, noch die jüngeren Generationen bleiben davon verschont.