Ben Hyven hielt, was die Werbung versprach. Mit wenig «Gepäck» steht der Magier auf der Bühne. Sein Ziel, das Publikum miteinzubeziehen ist ihm gelungen, der Abend brachte die Zuschauer zum Staunen und sicherlich zum Grübeln, wie er wohl einige der Tricks macht ...
Ben Hyven hielt, was die Werbung versprach. Mit wenig «Gepäck» steht der Magier auf der Bühne. Sein Ziel, das Publikum miteinzubeziehen ist ihm gelungen, der Abend brachte die Zuschauer zum Staunen und sicherlich zum Grübeln, wie er wohl einige der Tricks macht und wieso man nichts merkt. Schöner Abend mit vielen Überraschungen, sodass der Alltag in weite Ferne rückte.
lo. Offenbar zählt Ben Hyven, 26, jährig zu den renommierten Zauberkünstlern in Österreich. Schon als Kind hat er begonnen, die ersten kleinen Tricks auszuprobieren. Inzwischen zählt er zu den Besten im deutschsprachigen Raum, hat sogar letzten Sommer Auftritte in Las Vegas angenommen, wie er mit sichtlichem Stolz erzählte. Es handelte sich da um einige Businessevents. Dann begann er den Kontakt mit dem Publikum aufzunehmen. Willkürlich wählte er Zuschauer aus, die ihm auf die Bühne folgten. Er vollführte Zaubertricks mit einer brennenden Zigarette, die er dann schamlos in einem Blazer ausdrückte, natürlich das Jackett eines Zuschauers. Mit Sicherheit waren alle froh, dass sie ihre eigene Jacke nicht zur Verfügung gestellt hatten. Trotz Rauchwölkchen war nachher nichts auf dem Sakko zu sehen, welches der Magier dem Publikum ausgebreitet präsentierte.
Nicht nur die Tricks, auch sein Charme fasziniert
Gleich drei Zuschauer gaben ihre Eheringe in die Hand des Künstlers. Dieser benützte ein fast leeres Weinglas, um die Ringe hineinzulegen, dann schwenkte er das Glas ganz schnell und schüttete die Ringe aus dem Glas in seine Hand und – welch Zauberei – die Ringe waren ineinander verbunden. Er liess die Besitzer extra nach vorne kommen, damit die sich überzeugen konnten, die Ringe waren aneinander gekettet. Zurück im Glas, Hokuspokus, erneutes Kreisen, die Ringe waren wieder einzeln und die Besitzer froh darüber. Dann, ein Raunen ging durchs Publikum. Die Brieftasche in den Händen des Magiers brannte lichterloh und alle waren erstaunt, als die Brieftasche wieder heil in die Hände des Besitzers zurück gelangte.
Spannend und abwechslungsreich
Der wohl anspruchsvollste Trick war, als sechs Menschen aus dem Publikum sich alle eine andere Karte aus 52 merkten. Die sechs Zuschauer wurden auf die Bühne geholt. Durch gezielte Fragen des Magiers schien es möglich, dass die Betroffenen sich selber verrieten, welche Karte sie sich gemerkt hatten. Auf jeden Fall fand er jede heraus, ohne Fehler. Grossartig, wie nur hatte er das gemacht? Die Frage stand erneut im Raum. Spannend, sympathisch und abwechslungsreich, so war diese Aufführung und dem Publikum hat es sehr gut gefallen.