wal. Kürzlich zauberte das wechselhafte Wetter in Hallwil einen sehr kräftigen Regenbogen an den Himmel, der nur knapp über dem Horizont erschien. Ein Regenbogen entsteht durch die Lichtbrechung. Dabei wird das weisse Licht durch die Regentropfen, ähnlich wie in einem ...
wal. Kürzlich zauberte das wechselhafte Wetter in Hallwil einen sehr kräftigen Regenbogen an den Himmel, der nur knapp über dem Horizont erschien. Ein Regenbogen entsteht durch die Lichtbrechung. Dabei wird das weisse Licht durch die Regentropfen, ähnlich wie in einem Glasprisma, in die Spektralfarben rot, grün, blau und violett zerlegt. In der Natur können wir ihn beobachten, wenn fallender Regen (oder auch ein Wasserfall) von der Sonne beschienen wird. Dabei haben wir die Sonne im Rücken und der Mittelpunkt des Regenbogens entspricht dem Gegenpunkt der Sonne. Man kann den Radius des Regenbogens nur mit Winkelgraden angeben, da der Regenbogen nur einen «scheinbaren Durchmesser» vom Betrachter aus hat. Der innere kräftigere Primärregenbogen weist einen Radius von 40-42 Grad auf und der äussere schwächere Sekundärregenbogen einen Radius von 51-54 Grad. Steht die Sonne höher als 42 Grad über dem Horizont, erscheint kein Regenbogen mehr, da dieser unter dem Horizont verschwindet. Der Regenbogen im Bild erscheint gerade über dem Horizont, da die Sonne weniger als 42 Grad Höhe erreicht hat. Am grössten ist ein Regenbogen gerade vor Sonnenuntergang oder nach Sonnenaufgang, dann erstreckt er sich mehr oder weniger als Halbkreis über den Himmel.
(Bild: Andreas Walker)