Ob Gross oder Klein, Alt oder Jung – gemeinsam in den 1. August hineinfeiern, das hat in Seengen Tradition. Rednerin in diesem Jahr war Maja Riniker.
hh. Das Fest begann schon um 17 Uhr mit einem fröhlichen Auftakt der Örgeli-Chnächte Honeri. Mit ihren ...
Ob Gross oder Klein, Alt oder Jung – gemeinsam in den 1. August hineinfeiern, das hat in Seengen Tradition. Rednerin in diesem Jahr war Maja Riniker.
hh. Das Fest begann schon um 17 Uhr mit einem fröhlichen Auftakt der Örgeli-Chnächte Honeri. Mit ihren gekonnten Ländlerklängen boten die drei gute Stimmung pur. Schade, dass ihnen der aufkommende Sturm einen Strich durch die Rechnung machte. Das Festzelt auf dem Eichberg wurde arg durchgeschüttelt. Teelicht-Becher wurden von den Tischen gefegt und Seitenwände des Zeltes mussten besser befestigt werden. Bald hatte Petrus aber ein Einsehen mit der Seenger Bevölkerung, schaltete den Sturm aus und liess das wunderschöne Seetal im abendlichen Glanz erscheinen.
Bis auf den letzten Platz gefüllt
Um 20 Uhr war das Festzelt bis auf den letzten Platz gefüllt, doch die Musikgesellschaft Seengen zog es vor, ihr Begrüssungsständchen indoor abzuhalten. Gemeindeammann Jörg Bruder begrüsste die Anwesenden und hiess auch alle willkommen, die zum ersten Mal an diesem traditionellen Anlass auf dem Seenger «Husbärg», dem Eichberg teilnahmen. Mit dem bereitgestellten Shuttle-Bus konnten auch viele ältere, oder behinderte Leute an diese Feier kommen. Der Dank des Gemeindeammanns ging auch an die Familien Wengenmaier und Mahler, die den Besuchern jedes Jahr mit ihrem Team Gastrecht auf dem Eichberg gewähren.
Jörg Bruder gab eine kurze Beschreibung über den Werdegang von Maja Riniker, die in Lenzburg aufgewachsen und ebenda die Schulen besucht hat und mit ihrer Familie in Suhr wohnt. Maja Riniker ist derzeit 1. Vizepräsidentin des Nationalrates. Als sie das Podium betrat, erhielt die sympathische Rednerin einen herzlichen Applaus.
Sie ist froh, in der Schweiz leben zu dürfen, wo viel für die Solidarität und das Wohlergehen der Einwohner getan wird. Niemand muss auf der Strasse schlafen. Sie war öfters im Ausland und hat erfahren, dass oft niemand für die Randständigen und armen Leute zuständig ist. Man lebt in einer Welt voller Spannungen.
«Ihr seid aber nicht hier, um einer langen Rede von mit zuzuhören. Ihr wollt Bekannte treffen, zusammen essen und gemütlich miteinander plaudern. Euer Engagement in der Gemeinde ist wichtig, sei es in einem Verein oder in einer andern Institution.» Eine überaus nette Geste war auch, dass sie einem «Geburtstagskind» ein kleines Modellauto, einen alten VW-Bus schenkte.
Maja Riniker hat den mit Seetaler Produkten gefüllten Geschenkkorb echt verdient. Man hat der charmanten Politikerin gerne zugehört. Nach der Nationalhymne, begleitet durch die MG Seengen, trafen sich die Kinder mit ihren Eltern zum Lampionzug. Er ging Richtung Höhenfeuer auf dem Hagelacker. Im Festzelt spielte die Party-Band 2nd Helping und sorgte für die Jungmannschaft für Stimmung.