Die Vorbereitungen, der Einsatz und die Unterstützung verschiedenster Gruppen haben sich gelohnt. Die Premiere und ersten Vorstellungen des «Vogellisi» sind auf dem Eichberg glatt über die Bühne gegangen. Die Besucher kamen in den Genuss einer erfrischenden ...
Die Vorbereitungen, der Einsatz und die Unterstützung verschiedenster Gruppen haben sich gelohnt. Die Premiere und ersten Vorstellungen des «Vogellisi» sind auf dem Eichberg glatt über die Bühne gegangen. Die Besucher kamen in den Genuss einer erfrischenden Inszenierung mit tollen Schauspielern.
rc. Als sich die beiden Moderatoren Anne Kaethi Kremer und Jürgen Sahli nach der Premiere auf dem Eichberg ans Publikum wandten, war allen Beteiligten die Erleichterung anzusehen. Der Bühnenbau, das Feuerwerk, das Licht und sogar das Wetter spielten mit und die Schauspieler liessen keine Unsicherheiten erkennen. Selbst eine kleine Tonpanne am Schluss der Premiere brachte niemanden aus der Ruhe.
Die Geschichte um das «Vogellisi» war dem Publikum unbekannt − tatsächlich ist es ja zuerst einmal «nur» ein Volkslied, zu dem Autorin Annemarie Stähli eine Geschichte geschrieben hat. Auf deren Vorlage entstand nun das Stück, das auf der Bühne des Freilichttheaters Seetal zur Aufführung kam. Die Geschichte ist einfach: es geht um das Leben, um Gefühle und die Liebe. Eine Mischung, die dem geübten Theaterkritiker möglicherweise zu simpel vorkommt, dem Publikum aber auf der ganzen Linie gefallen hat. Regisseur Rolf Sommer nahm bereits in der Pause erste Gratulationen entgegen, wohingegen die Schauspieler bis zum Schluss der Premiere warten mussten, um dann aber anhaltenden Applaus und stehende Ovationen empfangen zu können.
Die Reaktionen unter den Gästen der mit 420 Plätzen ausverkauften Tribüne fielen positiv bis begeistert aus. Unter den Premiere-Gästen weilte auch Regierungsrat Alex Hürzeler, der den Anlass in Begleitung seiner Ehefrau Ursula besuchte und gegenüber dem Publikum sagte, wie wertvoll das kulturelle Engagement des Freilichttheaters Seetal sei.
Zu unterstreichen gilt zuletzt die professionelle Leistung der Schauspieler und der Musizierenden. Insbesondere die erst 15-jährige Sophie Niederberger, die das «Vogellisi vom Eichberg» verkörperte, strahlte eine ansteckende Fröhlichkeit aus. Sie begeisterte mit ihrer klaren Stimme und einem authentischen Schauspiel. Wenn alle Zuschauer nach ihrem Besuch nur ein bisschen von dieser Fröhlichkeit mit ins Tal nehmen, ist die Welt da unten schon wieder ein wenig eine bessere.