Die Huplant Pflanzenkulturen AG lud die Partner des Netzwerks Su(h)rental und Interessierte zur Betriebsbesichtigung ein.
aw. Rund 30 Partner und Interessierte des Netzwerk Su(h)rentals wagten einen Blick hinter die Kulissen bei Huplant in Hirschthal. Adrian Huber ...
Die Huplant Pflanzenkulturen AG lud die Partner des Netzwerks Su(h)rental und Interessierte zur Betriebsbesichtigung ein.
aw. Rund 30 Partner und Interessierte des Netzwerk Su(h)rentals wagten einen Blick hinter die Kulissen bei Huplant in Hirschthal. Adrian Huber führte die Besucher durch seine 98 Prozent UV-Licht durchlässigen Gewächsund Produktionshallen. 50 Mitarbeitende werken und wirken auf einer Gesamtfläche von 60’000 Quadratmetern, davon sind 16’000 gedeckt. Von 12’000 Artikeln im Sortiment sind zirka 1000 Pflanzen, die zum Teil auf einem mobilen Tischsystem in den Hallen produziert werden. Während das Gartencenter auf konventionelle Art setzt, beruhen Gemüse- und Kräuterkulturen auf biologischer Anbauweise, bei der organischer Dünger zum Einsatz kommt.
Drei Standbeine
Die maschinelle Verarbeitung erfordert pilliertes Saatgut. «Gärtner sind seit Jahrhunderten international unterwegs», klärt der Gärtner aus Leidenschaft in dritter Generation auf. Samen kommt unter anderem aus Südamerika, Erde aus Deutschland. Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung sind beim biologischen Anbau eine Herausforderung. Kardamomextrakt oder Brennesseltee helfen. Besonderer Wert wird auf robuste Pflanzen gelegt, sie sind weniger anfällig gegen Schädlinge.
Die Huplant Pflanzenkulturen AG setzt auf die Kombination dreier Standbeine: Die Bio-Produktion von Pflanzen, Gartencenter mit breitem Angebot sowie das Café Florina mit eigener Konditorei. «Die Gärtnereibranche ist die einzige, die drei Generationen anspricht», Adrian Huber meint damit, Grosseltern kommen mit ihren Enkeln. Mit «Ein leeres Regal gibt es nicht» offenbart seine Verkaufsstrategie für Pflanzen und Zubehör. Zu berücksichtigen ist, dass viele Gewächse der Saison unterliegen.
Geschäftsbeziehungen stärken
Nach dem Rundgang bot sich beim Apéro die Möglichkeit eines regen Austauschs für die Teilnehmenden. Mit der Betriebsbesichtigung stärkt das Netzwerk Su(h)rental die Beziehungen von Geschäftspartnern über die Grenzen der Kantone Luzern und Aargau hinweg. Die beiden Regionen einfach und effektiv zu vernetzen, ist das erklärte Ziel des Vereins – weitere Informationen unter www.netzwerk-suhrental.ch. Die neue Plattform https://suhrental.online unterstützt die Vernetzung in digitaler Form.