Die Bauarbeiten können beginnen
03.04.2025 HirschthalFür den Umbau und die Erweiterung des Kindergartens an der Hirschthaler Trottengasse hatte die Gemeindeversammlung einen Kredit von 1’690’000 Franken gesprochen. In den letzten Märztagen erfolgte die Züglete ins Provisorium. Mit einem gesunden Apéro nahmen ...
Für den Umbau und die Erweiterung des Kindergartens an der Hirschthaler Trottengasse hatte die Gemeindeversammlung einen Kredit von 1’690’000 Franken gesprochen. In den letzten Märztagen erfolgte die Züglete ins Provisorium. Mit einem gesunden Apéro nahmen Kinder, Lehr- und Assistenzpersonen Abschied, um gleich danach die provisorischen Räumlichkeiten zu erkunden.
st. Die absolute Leere gähnte den geladenen Gästen entgegen, als sie den geräumten Kindergarten an der Trottengasse in Hirschthal betraten, ein ungewohnter Anblick. An einer Wand hing der Plan, welcher verdeutlicht, wo saniert und wo erweitert wird.Auch die lauschige Umgebung, direkt am Talbach, wird in einem neuen Bild erscheinen. Neben den beiden Kindergartenklassen – die einen bevölkern den Dschungel, die andern das Wunderland – waren die Schulleiterin, Rebekka Glanzmann, die Frau Gemeindeammann, Irene Bärtschi, der Bruder des Architekten, Reto Rüfenacht, sowie zwei Damen vom Elternrat, die Hauswartung sowie Gemeinderat Markus Goldenberger in seiner Eigenschaft als Präsident der Arbeitsgruppe anwesend. Auf den Tischen stand ein gesunder Apéro bereit.
Mega coole Gemeinde
Irene Bärtschi erklärte den Kindern, dass sie in einer mega coolen Gemeinde wohnen dürfen, die vor allem auch Familien mit Kindern herzlich willkommen heisst.An der Schule und im Kindergarten unterrichten engagierte Lehrpersonen, die mit Freude und Kompetenz zu Werke gehen. Damit das so bleibt, sind Investitionen notwendig. Und dank der Zustimmung der Bevölkerung zu einem Kredit von über eineinhalb Millionen Franken, soll nun aus dem coolen Kindergarten ein mega cooler und moderner werden. Die Kinder gaben ihrer Freude darüber lautstark Ausdruck. Auch der Aussenbereich wird erneuert, so dass den Kindern, vermutlich kurz vor Weihnachten 2025, ein Zurückkommen in die neuen Räume nichts im Wege stehen wird. «Vielleicht müsst ihr in den kommenden Monaten Kompromisse eingehen. Wenn etwas ist, kommt zu uns. ’Rede metenand’ löst so manches Problem», so Irene Bärtschi.
Anstelle des verantworlichen Architekten Reto Rüfenacht erklärte sein Bruder Marco die Pläne an der Wand so, dass sie auch von den Kindern verstanden wurden. Auszug aus der Botschaft: «Das Kindergartengebäude wird im Rahmen eines Umbaus saniert und im Südteil moderat erweitert. Der Aussenbereich an der Trottengasse mit den Parkplätzen,Veloabstellplätzen und einem behindertengerechten Zugang zum Kindergarten wird angepasst. Der Eingangsbereich zu den beiden Kindergärten wird erweitert und neu gestaltet. Die Spielgeräte werden erneuert, die übrige Umgebung wird aufgefrischt. Der Kindergarten wird mit zwei altersgemischten Abteilungen geführt. Anhand der laufenden Schulraumplanung kann davon ausgegangen werden, dass dessen Raumbedürfnisse mit dem erweiterten Doppelkindergarten für die nächsten rund 20 Jahre abgedeckt sind.»
Pavillon – eine Herausforderung
Bis Weihnachten 2025 werden die Kindergartenkinder nun im Pavillon auf dem Schulareal betreut. Die beiden Räume, Dschungel und Wunderland, sind gemütlich und kindergerecht eingerichtet, getrennt durch den Garderobenraum. Eine grosse Herausforderung für Kinder und Lehrpersonen wird sein, dass der Pavillon nicht über sanitäre Anlagen verfügt. Die Kinder müssen den Schulhof überqueren und die WC-Anlagen im Schulhaus benutzen. Das heisst: Wenn man muss, erst Schuhe und Jacke anziehen, dann rüber rennen und wieder zurück, Schuhe und Jacke wieder ausziehen, bevor der Kindergartenraum betreten werden kann. Dieser Vorgang wurde den Kindern genau erklärt, bevor sie endlich ihr neues Umfeld erstürmen konnten.





