(Eing.) An der Führung im Wildobstarboretum (www.wildobst.ch),veranstaltetdurchdie bäuerliche Organisation Uniterre, Sektion Aargau und geleitet von Victor Codrau, Projektleiter des Arboretums, erfuhren die ...
(Eing.) An der Führung im Wildobstarboretum (www.wildobst.ch),veranstaltetdurchdie bäuerliche Organisation Uniterre, Sektion Aargau und geleitet von Victor Codrau, Projektleiter des Arboretums, erfuhren die Teilnehmenden, dass Wildobst Gehölze mit essbaren Früchten sind, die züchterisch nicht oder nur wenig verändert wurden. Es ist ein Kulturgut, das es wegen der genetischen Vielfalt zu erhalten gilt. Die verschiedenen Sorten sind durch vegetative Auslese vermehrt worden. An den beiden Standorten Hallwil und Dürrenäsch mit je einer Fläche von 1,2 Hektaren stellte Victor Condrau jeweils als erstes den Aufbau der Anlage an Hand des Bepflanzungsplans vor. Der Standort Hallwil ist eine Erwerbsanlage, wo unter anderem Kornelkirschen und Sanddorn gedeihen und zudem alle in der Schweiz vorkommenden Wildrosenarten. Die Hauptsammlung am Standort Dürrenäsch - mit je zwei Pflanzen von jeder Sorte - umfasst alle europäischen Wildobstarten und deren Sorten. Viele Sorten stammen aus Osteuropa, da Wildobst dort viel mehr verbreitet ist als bei uns. Eine Auswahl der verschiedenen Arten wurde mit ihren Merkmalen und Besonderheiten am jeweiligen Standort vorgestellt. Dabei zeigte sich, dass die Ölweide, deren Zweige mit der Fülle an Früchten bewundert wurden, weitgehend unbekannt war, wie auch, dass Sanddorn das Vitamin B12 enthält. Sehr geschätzt wurde von den Teilnehmenden die Gelegenheit, anschliessend individuell die Wildobstpflanzen zu erkunden und schon reife Früchte zu probieren. Zum Abschluss überraschte Victor Condrau mit der Möglichkeit, seine eigenen sortenreinen Wildobstschätze (Schnaps oder Essig) zu degustieren.