Wie lässt sich ein stabiles Stromnetz für die nächsten Jahrzehnte planen – in einer Welt, die sich rasant verändert? Diese Frage steht im Zentrum der von der Pfiffner-Gruppe durchgeführten Swiss T&D Days 2025 vom 3. und 4. November.
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Wie lässt sich ein stabiles Stromnetz für die nächsten Jahrzehnte planen – in einer Welt, die sich rasant verändert? Diese Frage steht im Zentrum der von der Pfiffner-Gruppe durchgeführten Swiss T&D Days 2025 vom 3. und 4. November.
Die Pfiffner Messwandler AG ist mit mehr als 250 Mitarbeitenden in Hirschthal der Hauptsitz der Pfiffner-Gruppe. Als unabhängiges Industrieunternehmen werden am Standort Hirschthal hochwertige, moderne und wettbewerbsfähige Produkte für Stromversorger und Industrieunternehmen in Schweizer Qualität hergestellt. Von hier aus wird der internationale Markt mit Geräten beliefert, die zur sicheren Energieverteilung und -abrechnung eingesetzt werden. Anlässlich einer Betriebsbesichtigung der Fabrikation in Hirschthal wurde eindrücklich gezeigt, wie viel Innovation, Know-how aber auch solide Handarbeit in den Produkten stecken.
Zweiter Tag mit Fachvorträgen in Aarau
Die Energieversorgung ist eine langfristige Aufgabe: Leitungen und Anlagen werden für mehrere Jahrzehnte gebaut. Doch Klimawandel, geopolitische Unsicherheiten und technologische Umbrüche stellen Planerinnen und Betreiber vor neue Herausforderungen. Entsprechend gross war das Interesse an den Themen der diesjährigen Swiss T&D Days: Versorgungssicherheit, Klimaneutralität und wirtschaftliche Tragfähigkeit. Ein Schwerpunkt der Fachvorträge vom zweiten Tag im Kultur & Kongresshaus Aarau lag auf nachhaltigen Technologien, etwa dem Ersatz des klimaschädlichen Isoliergases SF₆, das in der EU bald verboten wird. Auch die Digitalisierung der Netze und die Integration erneuerbarer Energien standen im Fokus.
Roland Marti