Die Schiltwalder Blaskapelle gibt es schon seit über 40 Jahren, und sie bereichert Jahr für Jahr Festivitäten nah und fern, sogar im südlichen Deutschland. Unter bewährter Leitung von Willy Walter bot sie in der Kirche Leerau ein Adventskonzert voller Schwung und ...
Die Schiltwalder Blaskapelle gibt es schon seit über 40 Jahren, und sie bereichert Jahr für Jahr Festivitäten nah und fern, sogar im südlichen Deutschland. Unter bewährter Leitung von Willy Walter bot sie in der Kirche Leerau ein Adventskonzert voller Schwung und Elan.
Dichtgedrängt unter dem ausladenden Weihnachtsbaum hatten sich die Musizierenden positioniert. Der Platz in der Kirche Leerau ist ein bisschen beschränkt, umso familiärer erscheint deshalb der Anlass. Die Spielleute haben Sichtkontakt zum Publikum. In dieser Atmosphäre erklang der Chroal Nr. 97 von C.H. Purday. Mit besonderer Inbrunst spielten sie das Folk-Rock-Stück «Hallelujah» von Leonard Cohen. Und schon folgte die erste «Polka mit Herz» von Mathias Gronert. Der «Adulka Marsch» leitete über zu «Ewig Schad» von Peter Schad. Das Ensemble entführte die Zuhörenden nach Prag in eine schöne «Sommernacht». «Mein schönes Hackenbuch» war der Anfang einer Dreiergruppe Polka, mit «Rosenduft» und «Viazga Polka».
Vollbesetzte Kirche
Mit «Späte Liebe» und dem «Bürgerwehr-Marsch» wurde auch schon das Ende eingeläutet. Eine spezielle Ehrung erfuhr der Dirigent. Er wird im nächsten Jahr seinen 80. Geburtstag feiern, dirigiert aber frisch und frei mit viel Temperament. Und er wohnt in Leissigen und fährt immer wieder zu den Proben in die Region. Entsprechend hat die Schiltwalder Blaskapelle auch eine grosse Fangemeinde, und diese hat auch in diesem Jahr die Leerber Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt.
Mit der «alten Pendeluhr» verabschiedete sich das Korps, allerdings nicht ohne «Lloyd» von Cuthbert Howard als Zugabe. Schliesslich stimmten sie «Stille Nacht» zum Mitsingen an. Bei einem kleinen Apéritiv im Untergeschoss des Kirchgemeindehauses konnte die direkte Kommunikation zwischen Fans und Spielenden gepflegt werden.
Frieda Steffen