«Eine geballte Ladung Kompetenz»
08.01.2026 GontenschwilPünktlich zum neuen Jahr stellte sich der Gontenschwiler Gemeinderat der Bevölkerung vor. Dabei gaben die einzelnen Ratsmitglieder ihre persönlichen Wünsche weiter.
Traditionell findet zu Beginn des Jahres in Gontenschwil ein Neujahrsapéro statt. In ...
Pünktlich zum neuen Jahr stellte sich der Gontenschwiler Gemeinderat der Bevölkerung vor. Dabei gaben die einzelnen Ratsmitglieder ihre persönlichen Wünsche weiter.
Traditionell findet zu Beginn des Jahres in Gontenschwil ein Neujahrsapéro statt. In diesem Jahr richtete nicht nur Gemeindeammann Renate Gautschy Worte an die Gontenschwilerinnen und Gontenschwiler, sondern alle Gemeinderäte. Schliesslich begann für sie alle am 1. Januar die neue Amtsperiode. «Gute Wünsche kriegt man nie zu viele», sagte Renate Gautschy überzeugt.
Renate Gautschy ist stolz auf den neu zusammengesetzten Gemeinderat. Am 15. Dezember wurde der Gemeinderat in Pflicht genommen. «Wir waren als Team dort», erklärte Gautschy. Ihr sei es wichtig gewesen, dass sie sich alle gut präsentierten und als eine Einheit auftraten. Ihr grosser Wunsch für 2026 ist Mut «um die Werte, die wir bei uns haben, zu leben.» Der Gemeinderat hat die Aufgabe, den Zug und die Bevölkerung durch das kommende Jahr zu lenken, während die Bevölkerung die Weichen für die Richtung stellt, betont sie.
Vizeammann Markus Müller wünschte sich, dass man miteinander redet und Dinge anpackt. «Ich wünsche mir, dass wir im kommenden Jahr öfters für einander da sind.» Zudem hofft er auf mehr Sonnen- als Regentage und bekräftigt die Anwesenden, so zu bleiben, wie sie sind. «Genau das passt zum Dorf.»
Miteinander reden und aufeinander hören
«Dass ich heute hier stehen darf, verdanke ich ihrer Unterstützung und ihrem Vertrauen», bedankte sich Erika Maurer bei den Anwesenden. Für sie stehe die Freude an kleinen Dingen im Fokus. «Dieses neue Jahr soll allen Glück und Zufriedenheit bringen.»
Für Andreas Frey und Jürg Kuhn beginnen mit dem neuen Jahr ihre ersten offiziellen Tage als Gemeinderäte. «Ich habe verdammt lange überlegt, was ich heute sagen soll», gab Andreas Frey lachend zu. Schlussendlich entschied er sich, dass nicht nur Kritik geübt werde, sondern aktiv mitgemacht wird. Ebendies gab er im September gegenüber dem «Wynentaler Blatt» als Grund für seine Kandidatur an. «Macht nicht die Faust im Sack, kommt zu uns, sagt uns was euch nicht passt und dann können wir daran arbeiten», betont er.
«Was uns vereint, ist, dass jeder von uns das Beste geben will für die Gemeinde», begann Jürg Kuhn seine kurze Ansprache. Er wünscht sich, dass sich alle auf das fokussieren, was ihnen wichtig ist. Er selbst habe sich vorgenommen mehr zu lesen, erklärte er. «Das ist relativ einfach, wenn ich die Gemeinderatsakten studiere», sagte er und sorgte für Gelächter im Publikum. Für ihn sei aber auch wichtig, dass er in diesem Jahr mehr zuhöre, denn so können Lösungen gefunden werden.
Nach diesen Wünschen für 2026 wurde allen Anwesenden klar, weshalb Renate Gautschy stolz auf ihr neues Team ist. «Eine geballte Ladung Kompetenz», nannte die Frau Gemeindeammann ihre Kollegin und Kollegen. Im Anschluss an diese kurzweiligen Reden konnten die Gontenschwilerinnen und Gontenschwiler einen Apéro geniessen, der von der Kulturkommission vorbereitet wurde. Die lockere Atmosphäre sorgte für einen angenehmen Start in das neue Jahr, das neben Herausforderungen auch schöne Momente mit sich bringen wird.
Melanie Köchli



