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02.07.2026 RegionKlimawandel?!
Es ist heiss, richtig tüppig. Neue Temperaturrekorde wurden in Europa gemessen, teilweise über 40 Grad Celsius. Viele Menschen sind gereizt und reagieren bei kleinsten Störungen mit Schimpf und Schande. Leider sind bereits viele ...
Klimawandel?!
Es ist heiss, richtig tüppig. Neue Temperaturrekorde wurden in Europa gemessen, teilweise über 40 Grad Celsius. Viele Menschen sind gereizt und reagieren bei kleinsten Störungen mit Schimpf und Schande. Leider sind bereits viele Pensionierte aufgrund der Hitzewelle verstorben. Im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung des Johannes, gibt es eine spezielle Vorhersage auf die Zukunft: «Dann goss der vierte Engel seine Schale (des Zornes Gottes) über die Sonne. Von nun an quälte sie die Menschen mit ihrem Feuer. Alle Menschen litten unter der sengenden Glut. Doch keiner kehrte um und erkannte Gott als den Herrn an, dem alle Ehre gebührt. Sie verfluchten vielmehr seinen Namen und lehnten sich weiter gegen ihn auf, der sie mit solch schrecklichen Katastrophen heimsuchte» (Offenbarung 16,8- 9).
Gott liebt alle Menschen auf unserer Welt und lädt uns ein, dass wir seine Liebe erwidern. «Denn Gott ist Liebe» (1.Johannesbrief 4,8). Doch warum lässt er solches Leid und sogar Katastrophen zu? Er rüttelt uns damit auf, damit wir unser Leben nicht ohne ihn verbringen. Er nimmt den Vorschlaghammer und weckt uns aus unserem Tiefschlaf auf. Auch Jesus spricht von Christenverfolgungen, Verführungen, Hass, Hungersnöten, Kriegen und Erdbeben, die in der Zukunft auf uns zukommen werden (vgl. Matthäusevangelium 24,7-12). Teilweise sind diese Vorhersagen bereits erfüllt.
Trotzdem gibt es Hoffnung! Jesus verspricht uns: «Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden» (Matthäusevangelium 24,13). Mit «Ausharren» ist der Glaube und das Vertrauen in ihn gemeint, dass wir ihn als Retter in unserem Leben aufnehmen und mit ihm eine persönliche Liebesbeziehung führen.
Jesus rettet uns sowohl von unserer Schuld (d.h. von allem, was wir falsch gemacht haben) als auch von unserem stetigen Drehen um uns selbst. Dafür schenkt er uns eine neue Perspektive: Gott wird unser liebender Vater, Jesus unser Bruder, der Heilige Geist unser bester Freund; die Bibel wird zum Lieblingsbuch, weil wir Gott in ihr täglich in unseren Alltag hineinsprechen hören; das Gebet wird vom Monolog zum Dialog, weil wir Gottes sanfte Stimme immer besser wahrnehmen; vorher unbekannte Leute werden plötzlich zu geistlichen Schwestern und Brüdern, die Kirche wird so zur zweiten Familie; aus Zorn wird Nächstenund sogar Feindesliebe; aus Fluchen und Motzen wird Lobgesang Gottes; aus Hoffnungslosigkeit wird eine Perspektive, die in diesem Leben beginnt und bis in die Ewigkeit (Himmel) reicht. Diesen positiven Klimawandel wünsche ich uns allen!
Michael Freiburghaus, ref. Pfarrer Leutwil-Dürrenäsch
