René Fuchs präsentiert dem Leser an einem Beispiel das Bild vom hohen Stellenwert der dualen Ausbildung.
Nichts gegen das grundsätzlich richtige Erfolgsmodell Berufslehre. Das Bild, das aber seit Jahren, ohne Kenntnis der tatsächlichen Verhältnisse an den ...
René Fuchs präsentiert dem Leser an einem Beispiel das Bild vom hohen Stellenwert der dualen Ausbildung.
Nichts gegen das grundsätzlich richtige Erfolgsmodell Berufslehre. Das Bild, das aber seit Jahren, ohne Kenntnis der tatsächlichen Verhältnisse an den Berufsschulen, fast ausnahmslos dem Bürger vermittelt wird, ist nur ein Teil der Wahrheit. Fast als Randnotiz erfährt man von der Schülerin und angehenden Kauffrau Bank, dass von den «anfänglich 27 Mitschülerinnen und Mitschülern noch 12» verblieben seien. Das ist in der Regel der Normalfall und deshalb erschreckend. Das steht im Zusammenhang mit einer kompletten Fehlentwicklung in unserem Bildungssystem, vor allem in der Grundausbildung. Über den volkswirtschaftlichen Schaden, der dadurch entsteht, kaum ein Wort in den Medien.
Ich weiss, wovon ich spreche, und kann eigentlich nur noch staunen, wie weit die Wohlstandsverwahrlosung auch in der Schweiz bereits fortgeschritten ist. Aber zum Glück ist ja die Welt im Wynental noch intakt, so jeden Fall kommt es mir als Zuzüger von Zürich vor. Das Dorfheftli, der Wynentaler und die Aargauer Zeitung sorgen dafür. Die nächste Möglichkeit dazu besteht am kommenden Montag im Gemeindehaus Menziken. Dann werden die Geschäfte der kommenden Einwohnergemeindeversammlung Menziken vom Gemeinderat präsentiert. Bin gespannt auf die Berichterstattung.
Dieter Morf Dintheer, Dr.oec.publ. Menziken