Rolf Lüscher – ein Banker wie er im Buche steht. (Bild: Frieda Steffen)
Rolf Lüscher in Pension
Unter dem Traktandum «Verabschiedungen» taucht auch der Name Rolf Lüscher auf. Am 1. August 1989 hat er als Bankleiter die Raiffeisenbank ...
Rolf Lüscher – ein Banker wie er im Buche steht. (Bild: Frieda Steffen)
Rolf Lüscher in Pension
Unter dem Traktandum «Verabschiedungen» taucht auch der Name Rolf Lüscher auf. Am 1. August 1989 hat er als Bankleiter die Raiffeisenbank Schlossrued übernommen und wurde als Müheler im Ruedertal recht schnell heimisch. Er gilt als bodenständig und zuverlässig, hatte immer ein offenes Ohr und der tierische Ernst liegt im fern. Er ist ein humorvoller und freundlicher Typ. Sein erster Arbeitsplatz war eine Baracke, denn die neue Raiffeisenbank Schlossrued wurde erst 1995 bezugsbereit. Als er jedoch dort eingezogen war, blieb er auch – alle die Jahre am selben Büroplatz, mit Aussicht auf den Apfelbaum, der jedes Jahr grösser wurde. Dies mit einer grossen Tasse Kaffee mit zwei Zucker zum Znüni. Sein Auto stand zudem all die Jahre auf demselben Parkplatz.
Fusionen miterlebt
1999 kam bereits die erste Fusion mit der Raiffeisenbank Schmiedrued. Damit wurde er als Bankleiter für das ganze Ruedertal zu einer echten Persönlichkeit. 2007 kam Reitnau dazu, Rolf Lüscher wurde Mitglied der Bankleitung und war für den Bereich Services zuständig, gleichzeitig Stellvertreter des Bankleiters. Dies blieb auch so, als die Filiale Unterkulm noch dazu kam, die übrigens im letzten Jahr markant modernisiert wurde.
Unvergessen bleiben die vielen von ihm organisierten, legendären Städtereisen. Er war denn auch mit vollem Einsatz dabei. Sein Motto lautete: Ob nah oder fern – Hauptsache mit dem Flugzeug!
Nach 37 Jahre geht Rolf Lüscher nun in die wohlverdiente Frühpensionierung, nachdem er ein Arbeitsleben lang für unglaublich viele Aufgaben zuständig war, immer eher im Hintergrund aber enorm wichtig für den Bankbetrieb – auch nach der Schliessung der Filiale in Schlossrued arbeitete er weiter in seinem Büro. Alles habe er exakt und mit grossem Pflichtbewusstsein erledigt. Auf diesen grossen Schritt habe er sich gut vorbereitet, so der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Reto Hauri. Die Wohnwagen stünden bereit, das Wallis habe die Weinvorräte aufgestockt, und die Hunde gehorchen schon heute aufs Wort. «Deine Faszination für die Aviatik und für Flugzeuge werden dich hoffentlich noch zu weiteren Reisezielen führen.»
Frieda Steffen