2026 war ein aufregendes Jahr für die Musikgesellschaft. Köbi Furrer wird neuer Dirigent. Urs Alpstäg übernimmt das Präsidium von Werner Spring. Jugendfest im Dorf – die Liste liesse sich fortsetzen. Die nächsten Überraschungen sind allerdings ...
2026 war ein aufregendes Jahr für die Musikgesellschaft. Köbi Furrer wird neuer Dirigent. Urs Alpstäg übernimmt das Präsidium von Werner Spring. Jugendfest im Dorf – die Liste liesse sich fortsetzen. Die nächsten Überraschungen sind allerdings für Publikum geplant.
Mittwochabend, kurz vor 20 Uhr. Langsam trudeln die Musikerinnen und Musiker ein. Im Hintergrund wird das Schlagzeug aufgebaut. Ein Posaunist lässt ein Instrument erklingen während daneben noch Noten besprochen werden. Dirigent Köbi Furrer strahlt, als er übers kommende Jahreskonzert spricht. ««A call to adventure», das erste Stück des Programms hat uns auch gleich das Motto geliefert.» Klassische Werk wie «The second waltz» werden ebenso zu hören sein wie Elton Johns «Can you feel the love tonight».
«Wir wollen ein Mehrgenerationenkonzert gestalten», erklärt Präsident Urs Alpstäg. «Poppigere Klänge kriegen ihren Platz, zeigen, dass wir uns frischer entwickeln, als man es vielleicht erwartet. Der Stil sei beim Frühschoppen, auch gemeinsam mit der Musikgesellschaft Boniswil, gut angekommen.
Auf ihrem gutgelaunten «Marsch» ins Abenteuer hat die Musikgesellschaft auch Überraschungen für 2027 im Gepäck. «Wir laden am 15. Februar um 20 Uhr in die Aula des Steineggli-Schulhauses zum Schnupper-Abend ein», verrät Präsident Urs Alpstäg. «Musik ist Hobby und Bereicherung fürs Leben gleichermassen. Wir möchten Menschen motivieren, ihre persönliche Begeisterung mit anderen zu teilen.» Schmunzelnd fügt Köbi Furrer hinzu: «Das könnte ja auch die Umsetzung eines guten Vorsatzes im neuen Jahr sein. So im Sinne von: Ich nehme mir mehr Zeit für die schönen Sachen im Leben.»
Mittlerweile sind alle Musikerinnen und Musiker eingetrudelt. Das erste Stück ertönt. «Auf ins Abenteuer» ist mehr als ein Motto. Es ist die klingende Einladung für Gross und Klein, sich am 14. November im Löwensaal einzufinden. Wenn die MG für diesen Abend einen Wunsch frei hätte, dann wären sich alle einig: «Beim Blick ins Publikum keinen leeren Stuhl zu sehen – das wär’s.»
Graziella Jämsä