(Mitg.) Der vergangene Sommer hat einmal mehr gezeigt, was längere Hitze- und Trockenperioden für unsere Gärten bedeuten. Viele Rasenflächen haben sich in den vergangenen Monaten braun verfärbt. Ein brauner Rasen ist dabei nicht automatisch abgestorben, sondern reagiert ...
(Mitg.) Der vergangene Sommer hat einmal mehr gezeigt, was längere Hitze- und Trockenperioden für unsere Gärten bedeuten. Viele Rasenflächen haben sich in den vergangenen Monaten braun verfärbt. Ein brauner Rasen ist dabei nicht automatisch abgestorben, sondern reagiert auf die Trockenheit mit einer natürlichen Ruhephase.
Mit ausreichend Regen im Herbst kann er sich häufig von selbst erholen. Im Herbst kann abgestorbenes Pflanzenmaterial vorsichtig entfernt und grössere kahle Stellen bei Bedarf mit einer standortgerechten Saatgutmischung nachgesäet werden. Im Frühjahr ist Geduld gefragt. Viele Flächen begrünen sich erst dann vollständig. Eine dünne Schicht Kompost kann die Bodenstruktur verbessern und die Wasserspeicherfähigkeit erhöhen.
Wer seinen Garten an heissere und trockenere Sommer anpasst, setzt auf vielfältige Grünflächen. Blumen- und Kräuterrasen, Wiesenbereiche oder trockenheitsverträgliche Stauden benötigen weniger Wasser und fördern gleichzeitig die Artenvielfalt. Einheimische Bäume und Sträucher spenden zudem Schatten, kühlen die Umgebung und schaffen wertvollen Lebensraum. So bleibt der Garten auch bei zunehmender Hitze attraktiv und lebendig. Mehr Informationen zu Blumenwiesen sowie Tipps zur richtigen Bewässerung sind auf der Webseite www.umweltberatung-luzern.ch zu finden.