Anlässlich der Jahresabschlussfeier der Feuerwehr Rued musste auch von ihnen Abschied genommen werden. Yvette und Daniel Gloor (Glööru) haben über 20 Jahre Vortreffliches geleistet. Nach vier Jahren Atemschutzkarriere in der Feuerwehr Birrwil erfolgte infolge Umzugs 2005 der ...
Anlässlich der Jahresabschlussfeier der Feuerwehr Rued musste auch von ihnen Abschied genommen werden. Yvette und Daniel Gloor (Glööru) haben über 20 Jahre Vortreffliches geleistet. Nach vier Jahren Atemschutzkarriere in der Feuerwehr Birrwil erfolgte infolge Umzugs 2005 der Eintritt in die Feuerwehr Schlossrued. 2008 wurde er zum Gruppenführer befördert, 2010 erfolgte die Ernennung zum Offizier im Rang Leutnant, 2012 wurde er Chef Atemschutz. In den Jahren 2012 bis 2014 wirkte er bei der Fusion der Feuerwehren Schlossrued und Schmiedrued massgeblich mit, 13 Sitzungen waren dafür notwendig, insgesamt 33 Stunden. 2017 wurde er zum Oberleutnant befördert.
Von 2011 bis 2013 war er Zugchef, gleichzeitig stellvertretender Materialwart, stellvertretender AS-Gerätewart, stellvertretender Chef Atemschutz und Kommissionsmitglied. Seit 2018 bis jetzt, zum Ende seiner Karriere, war er Fahrer Kategorie C1 118. Einsätze hat er 168 geleistet und hat seit 2010 bis heute 99 Prozent der Einsätze gefahren. Übungen, ohne unzählige Sitzungen, hat er 552 besucht, ergibt einen Übungsbesuch von 87 Prozent. Nicht eingerechnet sind alle absolvierten Pflichtfahrten sowie die insgesamt 87 Kurstage. Weitere Dienstleistungen waren Sirenentest, Reservoirreinigung Schlossrued, «Feuerwehr und Schule», Jugendfest, Fahrzeugreinigung und vieles mehr.
Nicht zuletzt konnte auch sein Engagement für die Jugendfeuerwehr gewürdigt werden, die er mitbegründen half und diese ab 2010 jedes Jahr für die Schweizermeisterschaft mit insgesamt 134 Trainings vorbereitete. Trainings und Übungen ergaben zusammen 890 Einsätze. Ab 2012 bis heute war er Hauptleiter. Er hat sogar zwei feuerwehrbegeisterte Söhne, die zum Teil bereits bei der Jugendfeuerwehr aktiv mitmachen. Er wird eine klaffende Lücke hinterlassen
Im Feuerwehrmagazin fast zu Hause
Als das Paar nach Schlossrued zog, konnte es in sein Eigenheim einziehen, das unmittelbar neben dem Feuerwehrmagazin steht. Entsprechend fühlte er sich auch dort zu Hause. Eine grosse Hilfe war ihm in all den arbeitsintensiven Feuerwehrjahren seine Ehefrau Yvette. «Sie hat alle Schreibarbeiten für mich erledigt. Sie kennt die Tastatur auswendig, während ich jeden einzelnen Buchstaben suchen muss.» Daneben erledigte sie als Aktuarin weitere Schreibarbeiten für die Feuerwehr und entpuppte sich als Organisationstalent. Selbst ihre Söhne hat sie zu feuerwehrbegeisterten jungen Männer herangezogen, die bereits anpacken, wo es nötig ist – siehe Racletteabend der Jugendfeuerwehr.
Frieda Steffen