Am vergangenen Sonntag stand für die Hornusser aus Reinach bereits das letzte Meisterschaftsspiel auf dem Programm. Zu Hause spielten sie gegen Lyssach B.
Die Riesarbeit war herausfordernd, da der Wind eine grosse Rolle spielte. Die Schlagleistung der Reinacher war ...
Am vergangenen Sonntag stand für die Hornusser aus Reinach bereits das letzte Meisterschaftsspiel auf dem Programm. Zu Hause spielten sie gegen Lyssach B.
Die Riesarbeit war herausfordernd, da der Wind eine grosse Rolle spielte. Die Schlagleistung der Reinacher war im ersten Durchgang durchzogen. Sie hofften, dass es im Ries besser läuft und es sah zum Anfang auch sehr gut aus. Die Hornusse konnte man gut sehen und sie flogen auch meistens weit neben dem Ries vorbei. Doch ein Nouss streifte die Schussblende und konnte nicht abgetan werden. Somit konnte die Heimmannschaft auch das letzte Spiel nicht mit der vollen Punktzahl beenden. Im zweiten Durchgang war die Schlagleistung der Reinacher etwas besser und doch konnten nicht alle die Leistung abrufen. Die Gäste aus dem Emmental konnten aber gar 2 Nousse nicht abtun und mussten 2 Nummern schreiben. Die Reinacher zeigten zum Schluss eine sehr gute Riesarbeit und entschieden das Spiel für sich. Die Gäste konnten noch einen Rangpunkt retten, da sie 11 Punkte mehr geschlagen hatten als die Heimmannschaft.
Die Schlussrangliste der 4. Liga Gruppe 1 sieht Rütschelen B auf Rang 1, vor Bramberg B und Oschwand-Biembach B. Die HG Reinach beendet die Meisterschaft auf dem 6. Rang und verbleibt in der 4. Liga.
HG-Reinach-Präsident Adrian Gerbers Saisonbilanz fällt zufrieden aus: «Der geschaffte Ligaerhalt ist für uns ok. Wir hatten in der Meisterschaft immer wieder Nummern kassiert, was uns leider nicht näher an die Tabellenspitze führte.»
Auch nach Ende der Meisterschaft ist für die Reinacher Hornusser kein Müssiggang angesagt, denn die zwei grossen Saisonhighlights stehen noch bevor. Am 15. August spielt die HG in Lyssach am Interkantonalen Hornusserfest und am 23. August sind sie am 2-er Verbandsfest des Nordostschweizerischen Hornusser Verbands und des Oberaargauisch-Zentralschweizerischen Hornusser Verbands in Lyss im Einsatz.
Roland Marti