Ein August voller Begegnungen
27.08.2026 MichelsamtEinmal im Monat berichten die einzelnen Rickenbacher Gemeinderäte und der Geschäftsführer abwechslungsweise über Aktivitäten aus ihrem Tätigkeitsgebiet und informieren auf diese Weise die Bürgerschaft über persönliche Erfahrungen und ...
Einmal im Monat berichten die einzelnen Rickenbacher Gemeinderäte und der Geschäftsführer abwechslungsweise über Aktivitäten aus ihrem Tätigkeitsgebiet und informieren auf diese Weise die Bürgerschaft über persönliche Erfahrungen und Eindrücke. Den August-Beitrag liefert Anita Habermacher-Furrer, Gemeinderätin Ressort Bildung.
Nach den langen Sommerferien ist wieder Leben in die Schulhäuser zurückgekehrt. Mitte August starteten 502 Schülerinnen und Schüler ins neue Schuljahr. Die einen mit grosser Vorfreude, andere vielleicht mit etwas Nervosität. Besonders für die Kinder, die zum ersten Mal Kindergarten- oder Schulluft schnupperten, begann ein neuer und wichtiger Lebensabschnitt. Insgesamt sind sechs Kinder weniger als im Vorjahr (508) ins neue Schuljahr gestartet. Damit verzeichnen wir zum ersten Mal seit Jahren einen leichten Rückgang bei den Schülerzahlen. Dabei zeigt sich eine unterschiedliche Entwicklung je nach Stufe: Während die Zahlen bei den jüngeren Jahrgängen zurückgehen, steigen die Schülerzahlen in der Oberstufe. Auf dieses Schuljahr hin wird deshalb die 1. Sekundarstufe erstmals mit drei Klassen geführt.
Ich wünsche unseren Schülerinnen und Schülern, dass sie gut im neuen Schuljahr angekommen sind, viele spannende und bereichernde Erlebnisse sammeln und viel Freude und Neugier beim Lernen haben.
Wechsel der Spielgruppenleitung
20 Jahre voller Kinderlachen, Begegnungen, Geschichten und unzähliger kleiner und grosser Momente. Ende des vergangenen Schuljahres haben wir Sonja Meier nach unglaublichen 20 Jahren als Hauptleiterin der Spielgruppen Rägeboge und Chäfernäscht verabschiedet.
Sonja hat die Spielgruppe während dieser langen Zeit nicht einfach geleitet, sondern mit viel Herzblut geprägt, weiterentwickelt und mit Leben gefüllt. Mit viel Geduld, Kreativität und einem feinen Gespür für die Bedürfnisse der Kleinen hat sie Generationen von Mädchen und Buben auf ihrem ersten Weg ausserhalb der Familie begleitet. Für viele Familien war und ist sie deshalb untrennbar mit der Spielgruppe verbunden.
Liebe Sonja, 20 Jahre Engagement für unsere Kleinsten verdienen einen ganz besonderen Dank. Im Namen der Gemeinde und auch ganz persönlich danke ich dir von ganzem Herzen für alles, was du in diesen zwei Jahrzehnten geleistet hast. Du hast unzählige Kinder auf ihren ersten Schritten in eine neue Welt begleitet, ihnen Raum zum Entdecken, Spielen und Wachsen gegeben und damit bleibende Spuren hinterlassen. Schön, bleibst du uns an unserer Schule als Kindergartenlehrperson und Klassenassistenz erhalten.
Gleichzeitig heisse ich Ursula Debon herzlich willkommen. Sie übergruppen Rägeboge und Chäfernäscht. Ich wünsche ihr für ihre neue Aufgabe viel Freude, schöne Begegnungen mit den Kindern und Familien sowie einen guten Start. Möge sie die Spielgruppe mit ebenso viel Herz und Begeisterung weiterführen.
Seniorenausflug nach Solothurn und Altreu
Auch in diesem Jahr durften sich unsere Seniorinnen und Senioren auf einen gemeinsamen Ausflug freuen. Rund 70 Personen machten sich auf den Weg an den Jurasüdfuss nach Solothurn, in die schöne Aarestadt. Nach rund einstündiger Fahrt blieb genügend Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, durch die Altstadt zu flanieren oder in einem der gemütlichen Beizli zu verweilen. Wer Solothurn besucht, kommt natürlich auch an der berühmten St.-Ursen-Kathedrale und an der Solothurnertorte kaum vorbei. Für Interessierte standen zudem zwei unterschiedliche Führungen zur Auswahl. Die eine widmete sich der Stadt Solothurn und ihrer Geschichte, während die andere einer ganz besonderen Frage nachging: Welche Rolle spielt eigentlich die Zahl 11 in Solothurn? Die übrigen Teilnehmenden konnten die freie Zeit nutzen, um die Stadt in ihrem eigenen Tempo zu geniessen. So gab es für alle etwas Neues zu entdecken und vielleicht auch die eine oder andere überraschende Erkenntnis mitzunehmen.
Am späteren Nachmittag führte die Reise weiter nach Altreu, wo uns mit der bekannten Storchensiedlung ein ganz besonderer Ort erwartete. Die Siedlung wurde ab 1948 vom Solothurner Storchenvater Max Blösch aufgebaut. Mit grossem Einsatz gelang es ihm, den damals in der Schweiz als ausgestorben geltenden Storch wieder anzusiedeln. Im Restaurant «Zum Grüene Aff» wurden wir anschliessend zu einem frühen Znacht erwartet. Bei feinem Essen, Kaffee und guten Gesprächen liessen wir den erlebnisreichen Tag gemütlich ausklingen, bevor es gemeinsam wieder zurück nach Rickenbach ging. Ein solcher Ausflug lebt nicht nur von den besuchten Orten, sondern vor allem von den Begegnungen und gemeinsamen Momenten. Ein herzliches Dankeschön gilt Annemieke Stössel, die diesen Ausflug organisiert und damit einen schönen Tag für unsere Seniorinnen und Senioren ermöglicht hat.
Nun freue ich mich auf die kommenden Monate und auf viele weiteren Begegnungen in unserer Gemeinde!
Anita Habermacher-Furrer


