Ein Lehrerkonzert der Extraklasse
22.10.2026 SchöftlandIm Stil der Wiener Kaffeehäuser fand am vergangenen Sonntag in der Aula der Bezirksschule Schöftland, anlässlich des 40-Jahre-Jubiläums der Musikschule das Kaffeehauskonzert statt. Mit süssen Leckereien, einem herrlichen Kaffee, hochstehender Musik und einer ...
Im Stil der Wiener Kaffeehäuser fand am vergangenen Sonntag in der Aula der Bezirksschule Schöftland, anlässlich des 40-Jahre-Jubiläums der Musikschule das Kaffeehauskonzert statt. Mit süssen Leckereien, einem herrlichen Kaffee, hochstehender Musik und einer stimmungsvoll eingerichteten Aula wurden die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer begrüsst. Dass die Instrumentallehrpersonen nicht nur hervorragend musizieren können, zeigte das reichhaltige Kuchenbuffet.
(Eing.) Musikalisch wurde der erste Konzertteil vom Trio Ursula Ziörjen, Dieter Binkert und René Erne mit zwei Interludes von Jacques Ibert für Querflöte, Violine und Klavier eröffnet. Das Programm an diesem Konzertvorabend gestaltete sich sehr abwechslungsreich und durchlief verschiedene musikalische Stilepochen. Gleich zweimal kam auch das Cembalo zum Einsatz – in der Sonata in F für Blockflöte und Basso continuo und dem Konzert e-Moll für Querflöte und Blockflöte von Georg Philipp Telemann. Zwei wunderbare Werke mit unterschiedlichen Satzbezeichnungen und Charakteren, gekonnt gespielt von Judith Fritz (Blockflöte), Thomas Peyer (Cembalo), Marita Binkert (Violoncello), Dieter Binkert (Violine) und Ursula Ziörjen (Querflöte).
Als Intermezzo dazu wusste das Duo Teodora Zait (Gitarre) und Vera Wahl (Sopran-Saxofon) mit «Entr’Acte» von J. Ibert und dem bekannten Titel «Libertango» von A. Piazolla zu überzeugen. Vor der Verpflegungspause liess noch das Duo Marita Binkert und Teodora Zait in «Milonga» von J. Cardoso aufhorchen, und war eine schöne Überleitung zur kulinarischen Pause.
Frisch gestärkt konnten sich die Zuhörerinnen und Zuhörer, die in Scharen an dieses Konzert kamen, auf eine «Pavane» von G. Fauré freuen. Sehr musikalisch und fein interpretiert von Vera Wahl auf dem Saxofon, begleitet von Thomas Peyer am Klavier. Ein typisches barockes Stück mit den Sätzen «schnell-langsam-schnell» war danach von Cornelia Bots auf der Oboe zu hören. In A. Marcello’s «Oboenkonzert in d-Moll» konnte sie ihre Musikalität und Virtuosität präsentieren, gekonnt begleitet von Thomas Peyer. So langsam ging das Konzert dem Ende entgegen. Mit zwei spanischen Stücken aus den «Cuatro piezos para dos» von G. Schwertberger, interpretiert von Teodora Zait (Gitarre) und René Erne (Klavier) ging ein erfolgreiches, schönes und stimmungsvolles Konzert dem Ende entgegen.
