Das Wynentaler Derby zwischen Gränichen und Gontenschwil wird klar von den Platzherren dominiert. Gränichen setzt seine Rückrunden-Erfolgsserie fort. Derweil kassiert Gontenschwil seine fünfte Niederlage in Folge.
«Wir waren klar ...
Das Wynentaler Derby zwischen Gränichen und Gontenschwil wird klar von den Platzherren dominiert. Gränichen setzt seine Rückrunden-Erfolgsserie fort. Derweil kassiert Gontenschwil seine fünfte Niederlage in Folge.
«Wir waren klar überlegen», analysiert Gränichens Trainer Radomir Vasic die Begegnung vom vergangenen Samstag auf der heimischen Zehnder-Matte. «Wir hatten spielerisch und läuferisch Vorteile und liessen den Gegner laufen. Wir hätten gar noch höher gewinnen können.»
Dabei sprechen die Fakten schon eine mehr als deutliche Sprache. Gränichens Sturmspitze Michal Kreva eröffnete das Skore nach gut 20 Minuten und erhöhte in der 29. Minute auf 2:0. Drei Zeigerumdrehungen später stand es nach dem verwandelten Penalty von Matej Fehér gar 3:0.
Michal Kreva mit Hattrick
Nach dem Seitenwechsel war es zunächst Gontenschwil, das sich auf dem Matchblatt verewigte. Captain Atdhe Hasanramaj verkürzte auf 3:1. Aber in der 70. Minute traf erneut Michal Kreva mit seinem dritten Tor zum 4:1. Nur zwei Minuten später legte Matteo Muscia nach. Bei Gontenschwil machte sich verständlicherweise Frust breit, während die Gränicher weiter anstürmten. Ein zweites grobes Foul vom Gontenschwil-Verteidiger Marc Luterbacher (88.) liess dem Schiri keine Wahl: Gelb-rot für den Oberwynentaler und Penalty für Gränichen. Fehér liess sich diese Gelegenheit nicht entgehen und traf erneut vom Punkt.
Gelungener Rückrundenstart
Kein Wunder ist Rado Vasic mit dem Spiel seines Teams, aber auch mit dem Rückrundenstart sehr zufrieden. Die bisherige Bilanz − drei Siege und ein Remis, Zwischenrang 3 − lässt sich sehen. «Wir konnten den Rückstand auf die Spitze halbieren.»
Weniger Freude herrscht in Gontenschwil. Das Team von Albert Gashi liegt mit nur einem Punkt Vorsprung auf Aarburg auf dem vorletzten Platz.
Roland Marti