Der kantonale Familientag fand dieses Jahr auch in der Gemeinde Gränichen statt. Die Organisatorinnen leisteten grosse Arbeit und durften 500 Gäste begrüssen, darunter Regierungsrat und Landstatthalter Jean-Piere Galatti.
Gränichen war dieses Jahr ...
Der kantonale Familientag fand dieses Jahr auch in der Gemeinde Gränichen statt. Die Organisatorinnen leisteten grosse Arbeit und durften 500 Gäste begrüssen, darunter Regierungsrat und Landstatthalter Jean-Piere Galatti.
Gränichen war dieses Jahr erstmals dabei. Insgesamt findet der «Aargauer Familientag» zum dritten Mal statt. Beim Feuerwehrmagazin Gränichen nutzten rund 500 Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen. Das Gelände rund um das Feuerwehrmagazin bot dafür den passenden Rahmen. Für die Kinder gab es viel zu entdecken: Sie durchliefen Parcours, streichelten Schafe, bedruckten Taschen oder konnten bei der Feuerwehr an einem Holzhaus spielerisch ein Feuer mit Wasser löschen. Bei den Geschichtenzeiten der Bibliothek konnten sie gespannt den Erzählungen lauschen, während das Clownduo Lola & Peppina für Lacher und Unterhaltung sorgte. Auch beim Wettbewerb wurde fleissig mitgemacht: Rund 260 Kinder nahmen teil.
Viele Kinder und ein bisschen Prominenz unter den Besuchern
Gemeinderätin Barbara Zobrist nahm bei einer kurzen Ansprache den Gedanken der sorgenden Gemeinde auf: «Eine lebendige Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen füreinander da sind, sich begegnen und Verantwortung füreinander übernehmen.» Die Gemeinderätin machte deutlich, dass Familie viele Formen hat und dieses Miteinander bereits im Kleinen beginnt. Auch Landstatthalter Jean-Pierre Gallati betonte in seiner Ansprache die Bedeutung von Begegnungsorten, an denen Menschen zusammenkommen und Gemeinschaft entstehen kann. Dass sein Anzug beim Kleckern blaue Wasserfarben abbekommen hat, störte ihn in keiner Weise. Gut gelaunt liess sich der Vertreter der Aargauer Regierung die zahlreichen Stände zeigen. Auch Lis Lüthi war unter den Besuchern auszumachen. Die frühere Leiterin des Regionalverbands Suhrental führt heute die Fachstelle Alter und Familie beim Kanton und ist Fachspezialistin im Bereich Alterspolitik.
Im Zentrum stand auch die Vernetzung
Im Zentrum des Familientags stand nicht nur das gemeinsame Erlebnis, sondern auch die Vernetzung. Familien konnten auf unkomplizierte Weise verschiedene Angebote und Anlaufstellen kennenlernen und mit den Menschen dahinter ins Gespräch kommen. Gleichzeitig bot der Anlass den beteiligten Organisationen die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und sichtbar zu machen, wie vielfältig das Engagement für Familien in Gränichen ist.
«Heute feiern wir Familie – in all ihren Formen und mit allem, was sie ausmacht», freute sich Chantale Bürli, Leiterin Abteilung Gesellschaft und Gesamtprojektleiterin des Familientags. «Es freut mich sehr zu sehen, wie viele Familien hier zusammenkommen, gemeinsam etwas erleben und miteinander ins Gespräch kommen.» Umgesetzt hat sie den Anlass gemeinsam mit einem lokalen Organisationskomitee, in dem sich unter anderem die Gränicher Spielgruppen und Kitas, die Jugendarbeit, der Familienverein, die Feuerwehr sowie weitere lokale Organisationen und Vereine engagieren. Insgesamt trugen rund 80 Helferinnen und Helfer zum Gelingen des Tages bei.
Remo Conoci