ro. Um die Leglerhütte herum, am Kärpf in den Freibergen GL, fand ich noch als Junge 4 bis 5 wunderschöne Höhenseeli. Diese Höhenseeli wurden meine Welt, auch weil ich darin rotes Plankton fand, das ich sammelte und in Flaschen abfüllte. Daheim, drunten im Tal, ...
ro. Um die Leglerhütte herum, am Kärpf in den Freibergen GL, fand ich noch als Junge 4 bis 5 wunderschöne Höhenseeli. Diese Höhenseeli wurden meine Welt, auch weil ich darin rotes Plankton fand, das ich sammelte und in Flaschen abfüllte. Daheim, drunten im Tal, wurde das oben noch rote Plankton wieder gelblich-farblos. Der Niederurner Prof. J. Schlittler («Die Moose der Schweiz») brachte mich an der ETH mit Prof. O. Jaag (Leiter EAWAG ETH) in Verbindung. Dieser wusste von den internationalen Abklärungsstudien, aber er wusste auch, wie komplex das rote Plankton war und er wusste gemäss Zitat Buch V Brehm « – dass keine der aufgestellten Hypothesen experimentell gestützt werden konnte und demnach Nachprüfungen der chemischen und physikalischen Eigenschaften bedürfe.» Prof. O. Jaag half mir, ein Lichtlabor in einem Waschhaus in Rapperswil einzurichten – aber auch damit kam ich nicht weiter. Die von Prof. O. Jaag organisierte zusätzliche Unterstützung durch Prof. A. Frey-Wyssling (Inst. allgem. Botanik ETH) ergab auch keine brauchbaren Ergebnisse.
In meiner Erinnerung als 9- bis12-jähriger Bub blieben diese einmalig schönen Höhenseeli und die Leglerhütte meine Welt, auch wegen dem weiterhin dort oben roten Plankton. Weil die Freiberge GL, der Kärpf und das Gebiet Leglerhütte im Untergrund aus kompaktem Verucano bestehen, so konnten dadurch die Höhenseeli entstehen. Ganz anders auf der anderen Talseite im lockeren Bruchgestein des «Bösen Fulen», da waren wegen dem lockeren Untergrund Höhenseeli kaum möglich.