Für die Damen der Lok Reinach stand das dritte Spiel der laufenden Saison an. In Sarnen wartete mit dem Team von Floorball Obwalden ein bisher makellos gebliebener Gegner auf die Lok, welche aufgrund einiger Abwesenheiten wegen Ferien und Krankheit dezimiert antreten musste. So war es das ...
Für die Damen der Lok Reinach stand das dritte Spiel der laufenden Saison an. In Sarnen wartete mit dem Team von Floorball Obwalden ein bisher makellos gebliebener Gegner auf die Lok, welche aufgrund einiger Abwesenheiten wegen Ferien und Krankheit dezimiert antreten musste. So war es das Heimteam, das nach knapp neun Minuten mit 1:0 in Führung ging. Dieser Gegentreffer schien die Lok komplett aus der Bahn zu werfen. Plötzlich gelangen die Offensivaktionen nicht mehr, Zweikämpfe gingen verloren und in der Defensive war man immer einen Schritt zu spät. Obwalden nutzte dies eiskalt aus und erhöhte bis zur ersten Drittelspause den Vorsprung gar auf 4:0. So startete die Lok trotz grosser Hypothek aus dem ersten Drittel überzeugt in den zweiten Abschnitt und mit dem klaren Ziel, nun doch noch das eigene Können zu zeigen. Das torlose Mitteldrittel war deutlich ausgeglichener. Obwalden war weiterhin sehr präsent, gestaltete das Spiel schnell und erzeugte Druck auf das Tor der Reinacher Torfrau Nadine Hofstetter, doch die Lok-Damen fanden nun deutlich besser ins Spiel.
In der 44. Minute konnte Obwalden auf 5:0 erhöhen und erst 10 Minuten vor Schluss wurde der Einsatz der Lok-Damen belohnt: Hanna Leikam erzielte für die Lok den ersten Treffer des Nachmittags und verkürzte auf 5:1. Mehr war aber nicht mehr herauszuholen. Die Lok musste sich am Ende mit 6:2 geschlagen geben.
Das nächste Spiel der Damen findet am 25. Oktober auswärts in Yverdonles-Bains um 18 Uhr statt.
Sara Rados