Der erste Programmpunkt des Erzähltal 2026 lockte gut 60 Gäste nach Reinach ins reformierte Kirchgemeindehaus. Hier erzählte der in Schmiedrued aufgewachsene Musiker aus seinem Leben.
Ein erster kurzer Teil des unterhaltsamen Abends war ein Gespräch. ...
Der erste Programmpunkt des Erzähltal 2026 lockte gut 60 Gäste nach Reinach ins reformierte Kirchgemeindehaus. Hier erzählte der in Schmiedrued aufgewachsene Musiker aus seinem Leben.
Ein erster kurzer Teil des unterhaltsamen Abends war ein Gespräch. Gastgeberin Karin Faes stellte nicht viele Fragen – und doch erfuhr das Publikum so einiges über den 27-jährigen Ruedertaler, der heute in Kriens wohnt und in einem Teilzeitpensum in Sursee als Lehrer tätig ist. Zum Beispiel, wie überrascht er reagierte, als sein Debutalbum einst gleich auf Platz 5 der Schweizer Charts einstieg. Oder wie es sich anfühlt, wenn ein Star wie Calum Scott anfragt, ob Goldenberger seinen Gig im Zürcher Hallenstadion eröffnen würde. Er sei immer nervös, gestand Goldenberger. Egal ob vor Tausenden Fans im Hallenstadion oder vor deren 60 im Kirchgemeindehaus.
Konzertanter zweiter Teil
Diese Nervosität war ihm allerdings im zweiten Teil nicht anzumerken, als der Contemporary Pop Artist aus dem Aargau, nur von seiner Gitarre begleitet, seine Songs zum Besten gab. Mit seiner angenehm sanften Stimme, nicht selten auch wie selbstverständlich in die Kopfstimme wechselnd, fesselte er sein Publikum. Meist in Englisch, einige wenige Songs auch in Mundart, erzählte Joel Goldenberger aus seinem Leben. Und es war eine Freude und ein Genuss, ihm zuzuhören. Man hätte es gut und gerne noch länger ausgehalten – und doch gönnte man dem Musiker den Feierabend und den wohlverdienten Biss in ein Stück Speckzopf. Roland Marti