Junge Menschen für Sicherheit sensibilisieren: Das ist das Ziel der Veranstaltungen, die der Verband Bevölkerungsschutz aargauSüd kürzlich in Gränichen durchgeführt hat. Dabei geht es auch um ganz einfache Dinge im Alltag.
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Junge Menschen für Sicherheit sensibilisieren: Das ist das Ziel der Veranstaltungen, die der Verband Bevölkerungsschutz aargauSüd kürzlich in Gränichen durchgeführt hat. Dabei geht es auch um ganz einfache Dinge im Alltag.
(Mitg.) Organisationen wie Feuerwehr, Zivilschutz oder Polizei sind auf Nachwuchs angewiesen, um auch in Zukunft Leben retten zu können: Sie erhalten an den Sicherheitsveranstaltungen deshalb eine Art Werbeplattform. Diese Veranstaltungen sind im Aargau für nicht dienstpflichtige Personen obligatorisch.
Entsprechend waren sehr viele Frauen unter den gut 100 Teilnehmenden. Nicht alle lassen sich natürlich an einem halben Tag von einem freiwilligen Engagement für den Samariterverein oder die Feuerwehr überzeugen. Damit aber alle von der Sicherheitsveranstaltung profitieren, vermitteln die Fachleute aus dem Bevölkerungsschutz auch praxisnahe Tipps für den Alltag.
Wichtiges Wissen für den Notfall
Welche Telefonnummer wähle ich bei einem Brandfall? Wie schütze ich mich vor Internet-Kriminalität? Wo sind die Notfalltreffpunkte in meinem Dorf? Solche Fragen wurden an der Sicherheitsveranstaltung auf spielerische Art und Weise beantwortet. Unter anderem gab es ein Quiz, das per Smartphone gelöst werden konnte.
Am Stand des Regionalen Führungsorgans (RFO) haben alle Teilnehmenden «Alert Swiss» auf ihr Smartphone geladen. Diese App alarmiert die Bevölkerung zum Beispiel bei Grossbränden oder Chemie-Unfällen. «Leider kennt eine Mehrheit der jungen Menschen diese App noch nicht», erklärt Patrick Sauzet, Chef RFO aargauSüd. «Wir hoffen, dass sie alle nun auch in ihrem Bekanntenkreis dafür sensibilisieren.»
Alle sind wichtig für mehr Sicherheit
Sicherheit ist nämlich eine Verbundaufgabe: Bei grossen Ereignissen arbeiten Blaulicht-Organisationen mit Zivilschutz und technischen Diensten zusammen. Bei Unfällen stehen freiwillige Feuerwehrleute gemeinsam mit Profi-Polizeibeamten im Einsatz. Aber auch jede und jeder einzelne aus der Bevölkerung kann einen Teil dazu beitragen. Indem man weiss, wie man sich im Notfall richtig verhält, sich auf Notsituationen vorbereitet (zum Beispiel mit Löschdecke und Notvorrat im eigenen Haushalt) und die «Alert Swiss» App auf sein Handy lädt. Wenn alle mehr über Sicherheit nachdenken, dann steigt die Sicherheit für alle. Diese Botschaft ist bei den jungen Menschen in Gränichen sicher angekommen.