Der bekannte SF-Journalist Kurt Siegenthaler ist im Alter von 87 Jahren verstorben. Seine Anfänge machte er beim Wynentaler Blatt.
Red. Vielen ist Kurt Siegenthaler als langjähriger Bundeshauskorrespondent für das Schweizer Fernsehen ein Begriff. Zehn Jahre ...
Der bekannte SF-Journalist Kurt Siegenthaler ist im Alter von 87 Jahren verstorben. Seine Anfänge machte er beim Wynentaler Blatt.
Red. Vielen ist Kurt Siegenthaler als langjähriger Bundeshauskorrespondent für das Schweizer Fernsehen ein Begriff. Zehn Jahre lang stand er der Bundeshausredaktion vor und lieferte scharfsinnige Analysen und freche Sprüche. Doch seine ersten Schritte als Journalist mache er ganz lokal beim Wynentaler Blatt. Seine Karriere zog ihn in den folgenden Jahren bis ins Schweizer Fernsehen, ehe er im Jahr 2000 pensioniert wurde. Seine Kollegen nannten Kurt Siegenthaler «Sigi» und der ehemalige SF-Chefredaktor Filippo Leutenegger würdigte ihn mit den Worten: «Keiner kennt sich vor und hinter den Kulissen der Politik so gut aus wie er.» Auch nach seiner Pensionierung blieb er den Medien nicht ganz fern, so arbeitete er als freier Mitarbeiter für SF DRS und verfasste eine Kolumne im «Thuner Tagblatt».
Nun ist Kurt Siegenthaler am 31. Mai im Alter von 87 Jahren nach langjähriger Krankehit verstorben. Er habe diese Krankheit «mit Ruhe und Gelassenheit ertragen», schreiben seine Angehörigen in der Todesanzeige. Er hinterlässt seine Ehefrau sowie drei Kinder und mehrere Enkelkinder.