(Eing.) Zehn Frauen vom Frauenturnverein Oberkulm reisten ins Unterengadin. Erster Halt war das Dorf Guarda, das eng mit der Schellen-Ursli-Geschichte verbunden ist. Eine Führung durch Guarda mit seinen typischen Engadinerhäusern gab Einblick in den Alltag vergangener Zeiten. Kunstvolle ...
(Eing.) Zehn Frauen vom Frauenturnverein Oberkulm reisten ins Unterengadin. Erster Halt war das Dorf Guarda, das eng mit der Schellen-Ursli-Geschichte verbunden ist. Eine Führung durch Guarda mit seinen typischen Engadinerhäusern gab Einblick in den Alltag vergangener Zeiten. Kunstvolle Sgraffiti und symbolische Motive schmücken Fassaden und prägen das blumengeschmückte Dorf. Hoch über dem Inn wanderte die Gruppe zum nächsten Dorf Ardez, wo anschliessend die RhB alle zum Übernachtungsort Scuol brachte. Vor dem Einchecken in die Jugendherberge überraschte die Organisatorin der Reise die Gruppe mit einer Gondelfahrt nach Motta Naluns auf 2146 Meter Höhe (gratis dank Gästekarte). Im neu erstellten Bergrestaurant genossen die Turnerinnen bei herrlichen Herbsttemperaturen einen Apéro. Anderntags war ein Ausflug auf der andern Talseite angesagt, welcher mit der Postautofahrt nach Tarasp begann. Imposant thront oben auf einem Felsenhügel das Schloss, das als Wahrzeichen des Unterengadins gilt. Die Wanderung startete beim Ortsteil Fontana, führte durch einen Lärchenwald steil ansteigend hinauf zur Hochebene des Lai Nair, einem wunderschönen Moorgebiet. Mitten im Wald lädt das Gasthaus Avrona zu einem Besuch ein. Der steile Abstieg nach Vulpera bis Scuol wurde gut gemeistert. Unten im Tal überquerte man die Brücke über die wildrauschende Clemgia und dann noch einmal über die Gurlainabrücke, ein weiteres Wahrzeichen. Die 150 Meter lange Brücke, welche sich 35 Meter über dem Inn erhebt, dient als Fussgängerverbindung zwischen Scuol und Vulpera. Ein letztes Mal wanderten die Frauen durch Scuol hinauf zum Bahnhof. Eine Stärkung vor der langen Bahnfahrt musste noch sein, bevor eine schöne Turnfahrt voller Eindrücke vom Unterengadin zu Ende ging.