Die Preteens-Kurswochen in der reformierten Kirchgemeinde Menziken sind bereits wieder Geschichte. Am Sonntag, 7. Juni fand der krönende Abschluss mit einem gemeinsamen Gottesdienst der Heilsarmee und der reformierten Kirche Menziken statt.
Die reformierte Kirche ...
Die Preteens-Kurswochen in der reformierten Kirchgemeinde Menziken sind bereits wieder Geschichte. Am Sonntag, 7. Juni fand der krönende Abschluss mit einem gemeinsamen Gottesdienst der Heilsarmee und der reformierten Kirche Menziken statt.
Die reformierte Kirche Menziken und die Heilsarmee führten bereits zum dritten Mal gemeinsam einen Preteens Kurs durch. Preteens spricht Kinder im Alter der 5. und 6. Klasse an. In diesem «Preteen Alter» seien die Kinder bereits sehr selbständig und offen, erklärte Romina Lee, Sozialdiakonin der reformierten Kirche Menziken. «Sie sind begeisterungsfähig und haben bereits eine eigene Vorstellung vom Leben entwickelt. Die eigentliche Pubertät steht jedoch erst bevor. Gerade Themen wie Beziehungen leben sind für sie besonders spannend und bereichernd.»
Der Kurs setzt sich mit Fragen der kommenden Pubertät auseinander: Was passiert mit meinem Körper? Wie gehe ich mit mir selbst um? Was verändert sich? Diese Themen werden gemeinsam erarbeitet. Der Kurs beinhaltet sowohl eine Praxislektion als auch eine ethische Einheit, in der sich die Kinder mit Glaubensfragen und der Suche nach Gott auseinandersetzen.
Am vergangenen Sonntag fand der Abschlussgottesdienst zusammen mit der Heilsarmee im Saal der reformierten Kirche Menziken statt. Der Gottesdienst stand unter dem Motto «Direkter Draht zu Gott». Dafür wurden extra Plakate gemalt, die das Thema sehr gut umsetzten und bildlich lebendig hielten. Rund 20 Kinder haben den Kurs erfolgreich abgeschlossen und erhielten dafür ihr Diplom.
Gleichzeitig fand in den Wochen vor dem Gottesdienst und dem Abschluss des Preteens Kurses ein kreativer Malkurs mit Daniel Odermatt statt. Odermatt, der in Menziken wohnt und mit verschiedensten Farben zu jonglieren versteht, ist vielen längst bekannt. In der reformierten Kirche hat er bereits mehrfach Malkurse angeboten – etwa im Rahmen des Ferienspasses der reformierten Kirchgemeinde oder in Kursen zum freien Malen und Malen mit Acryl. Dieses Mal stand der Workshop unter dem Thema «Löwenkopf malen». An vier verschiedenen Tagen erarbeiteten die Kinder ihren eigenen Löwenkopf – farbenprächtig, individuell und so unterschiedlich wie die kleinen Künstlerinnen und Künstler selbst. Entstanden sind Kunstwerke, die Jung und Alt begeisterten. Nach dem Gottesdienst durfte man die farbenfrohen Bilder bei einem feinen Apéro bestaunen.
Dominique Rubin