Mit Support der Stützpunktfeuerwehr Zofingen führte die Feuerwehr Leerau die Übung «Strassenrettung» durch.
Ein Radlader kollidierte mit einem Personenwagen. Der Fahrer eines entgegenkommenden Fahrzeugs verlor die Kontrolle und fuhr in die Hecke ...
Mit Support der Stützpunktfeuerwehr Zofingen führte die Feuerwehr Leerau die Übung «Strassenrettung» durch.
Ein Radlader kollidierte mit einem Personenwagen. Der Fahrer eines entgegenkommenden Fahrzeugs verlor die Kontrolle und fuhr in die Hecke auf der anderen Strassenseite. Der Baufahrzeugfahrer verliess traumatisiert sein Gefährt. Die Insassen der Automobile konnten sich nicht aus eigenen Kräften befreien. Einen Polizeieinsatz sah das Übungsszenario nicht vor. Die ersten Fahrzeuge der Feuerwehr Leerau inklusive Sanität trafen wenige Minuten nach Meldungseingang am Unfallort ein. Die zusätzlich mit schwerem Gerät ausgestattete Stützpunktfeuerwehr Zofingen brauchte rund 15 Minuten. Mit hydraulischen Rettungsgeräten brachen die Maschinisten die Autotüren auf und entfernten fachgerecht die Wagendächer – schrottreife Limousinen mutierten so zu Cabriolets.
An der Übung «Strassenrettung» beteiligten sich 35 Leerauer Feuerwehrleute und 25 vom Stützpunkt Zofingen. Der Rettungsdienst begann mit der Versorgung der eingeklemmten Insassen, noch bevor diese aus den Fahrzeugen befreit werden konnten. Der Einsatzplan sah eine Tierrettung vor. Um den Hund kümmerte sich ein dafür ausgebildeter Feuerwehrmann. Den Abendverkehr regelte die Verkehrsabteilung mit Hilfe der Feuerwehr Reitnau. Leider musste festgestellt werden, dass nicht alle Verkehrsteilnehmer mit angepasster Geschwindigkeit die Unfallstelle passierten.
Kommandant Marco Schneiter sah sich deshalb zu der Bemerkung veranlasst, dass von einer Totalsperrung der Attelwilerstrasse aufgrund des öffentlichen Busverkehrs abgesehen wurde.
«Genauso wichtig wie die Personenrettung ist die Sicherheit der Einsatzkräfte», Joel Fischer von «KSA Rettung Aarau West» adressierte damit einen wichtigen Punkt an der Abschlussbesprechung. Simon Hochuli, Chef der Pionierabteilung der Stützpunktfeuerwehr Zofingen, lobte Absprachen und Zusammenarbeit der beteiligten Gruppen. Zusätzlich ist zu beachten, dass für jedes geschrottete Fahrzeug ein individueller Abstellplatz eingerichtet wird. Die «Spielzeuge» für die Übung stellte Schöpfer Autohilfe zur Verfügung.
Alfred Weigel