Im angrenzenden luzerner Michelsamt fühlen sich Störche schon seit Jahren heimisch, im Aargauer Wynental jsind die wunderschönen Tiere jedoch eher selten zu sehen. In den letzten Jahren zum Glück mehr zu Beobachtungen von einem bis mehreren Störchen. So auch gestern. ...
Im angrenzenden luzerner Michelsamt fühlen sich Störche schon seit Jahren heimisch, im Aargauer Wynental jsind die wunderschönen Tiere jedoch eher selten zu sehen. In den letzten Jahren zum Glück mehr zu Beobachtungen von einem bis mehreren Störchen. So auch gestern. Zwischen Leimbach und Zetzwil suchten drei Störche nach Futter. Meister Adebar, so der altdeutsche Name des imposanten Tieres, gilt als Glücks- und Segensbringer. Wohl auch deshalb gilt er in den alten Fabeln als Kinderbringer. Ein Storch auf dem Dach war der Garant für ein glückliches zu Hause. Schornsteine, wo Störche nisten können, verschwinden, dafür wird viel in den Schutz der wunderschönen Vögel investiert und Möglichkeiten für Nistplätze montiert. Der Storch ist in der Schweiz streng geschützt. Nicht nur der Vogel selbst, sondern auch der Horst. Horste dürfen auch ausserhalb der Brutzeit nicht einfach entfernt werden und brauchen dafür die Bewilligung der Gemeinde. Das Nistmaterial der Störche besteht unter anderem aus dünnen bis mittleren Ästen. So kann ein Horst schnell mal um die 200 Kilogramm wiegen. Sehr grosse Nistplätze sogar bis zu einer Tonne. Die Brutzeit in der Schweiz des Storches gilt vom Februar bis August. In dieser Zeit herrscht ein absolutes Jagdverbot. Alles, was die Brut gefährden könnte, muss unterlassen werden.
(Text und Bild: Dominique Rubin)