Vor 25 Jahren, am 18. und 19. Juli 2001, gastierte der Schweizerische National Zirkus Knie anlässlich seiner 83. Schweizer Tournee zum letzten Mal in Reinach. Der Zirkus kam von Brugg und reiste von Reinach nach Luzern weiter. Der Tournee-Plan im Jahr 2001 umfasste 50 Gastspielorte in der ...
Vor 25 Jahren, am 18. und 19. Juli 2001, gastierte der Schweizerische National Zirkus Knie anlässlich seiner 83. Schweizer Tournee zum letzten Mal in Reinach. Der Zirkus kam von Brugg und reiste von Reinach nach Luzern weiter. Der Tournee-Plan im Jahr 2001 umfasste 50 Gastspielorte in der ganzen Schweiz. Sie begann im Frühjahr und endete traditionell nach 241 Tourneetagen und 350 Vorstellungen am 18. November 2001 im Tessin, bevor der Zirkus am 19. November 2001 mit zwei Extrazügen der SBB ins Winterquartier nach Rapperswil zurückkehrte. Neben dem Gastspielort Reinach sind inzwischen auch die legendären Knie-Extrazüge der SBB Geschichte. In der Nacht auf den Sonntag, 8. Januar 2023 endet eine einzigartige Ära und Zusammenarbeit mit der letzten Knie-Zug-Reise von Luzern nach Rapperswil SG. Fahrplanmässige Ankunft um 05:33h in Rapperswil. Die von Franco Knie sen. und Gastkomiker Massimo Rocchi aus Anlass des Jubiläums «200 Jahre Dynastie Knie» getaufte SBB Cargo Lokomotive Re 420 294-1 war diesem letzten Extrazug vorgespannt. Die Bilder vom Gastspiel in Reinach in den Jahren 2000 und 2001 sind ebenfalls längst Geschichte. Der Bahnhof Reinach SBB wurde abgerissen, die Regelspur der SBB auf Schmalspur umgebaut und die formschöne, legendäre Gotthardlok Ae 6/6 mit der Nummer 11496 « Stadt Wil » (Erbaut 1964) ist schon längst verschrottet. Die Fotos zeigen einige Impressionen aus den Jahren 2000 und 2001vom Bahnhof Reinach und der Zirkusmatte Gerbe. Das Gastspiel vom Knie im Oberwynental war über Jahre der Höhepunkt des Sommers. Der Tierauslad im SBB Bahnhof inkl. deren Umzug auf die Zirkusmatte hat immer viele Zuschauer fasziniert. Wann bitteschön sah man schon Elefanten auf den Strassen von Reinach. Auch das Wynentaler Blatt war vor Ort, um darüber zu berichten. Mehr dazu erfahren Sie auf der Seite 14.
(Bild und Text: Roland Gautschi, Menziken)