Aktuell finden in Rotterdam (Niederlande) die Weltmeisterschaften im Kunstturnen statt. Florian Langenegger vom STV Schlossrued überzeugt dabei als Teil der Männer-Mannschaft.
Bereits die Qualifikation am Wochenende lief für das Schweizer Team, bestehend ...
Aktuell finden in Rotterdam (Niederlande) die Weltmeisterschaften im Kunstturnen statt. Florian Langenegger vom STV Schlossrued überzeugt dabei als Teil der Männer-Mannschaft.
Bereits die Qualifikation am Wochenende lief für das Schweizer Team, bestehend aus Matteo Giubellini, Florian Langenegger, Mattia Piffaretti, Noe Seifert und Dominic Tamsel gut. Mit 244,430 erreichten sie den sechsten Rang und qualifizierten sich für den Final, der am Dienstagabend über die Bühne ging.
Dort zeigten sich die Schweizer von ihrer besten Seite. Es gelang allen ein fehlerfreier Wettkampf und am Ende reichte es mit 246,497 Punkten gar für den fünften Rang. Vor den Schweizern klassierten sich die Grossnationen Japan, die unter neutraler Flagge antretenden Russen, die Chinesen und die Briten. Die USA reihte sich im Klassement hinter der Schweiz auf dem sechsten Platz ein.
Der Uerkheimer Florian Langenegger turnte für die Schweiz die Geräte Sprung, Boden und Pauschenpferd und sammelte so wichtige Punkte für das Teamresultat. Der fünfte Platz der Turner gewinnt an zusätzlicher Bedeutung, da das Teilnehmerfeld im Vergleich zur WM 2023 noch stärker besetzt war. Der Schweizerische Turnverband (STV) formulierte vor den Weltmeisterschaften eine Top-12-Platzierung als Ziel.
Nächster Auftritt am Donnerstag
Für Florian Langenegger sind die Weltmeisterschaften nach diesem hervorragenden Wettkampf noch nicht zu Ende. Er darf am Donnerstagabend im Mehrkampffinal nochmals sein ganzes Können zeigen. Ebenfalls mit von der Partie wird Noe Seifert sein, der sich zudem für den Barrenfinal am Sonntag qualifiziert hat.
Auch die Schweizer Frauen waren an der WM zugegen. Sie erreichten als Team den 14. Rang und sorgten für das beste Schweizer WM-Resultat seit 43 Jahren bei den Frauen. Für eine Finalqualifikation reichte es jedoch nicht. Beste Schweizerin war Lena Bickel mit Rang 28 im Mehrkampf.
Melanie Köchli